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ESV Kaufbeuren: 1:5 Niederlage gegen die Lausitzer Füchse

Vor 1.332 Zuschauern unterlagen die Kaufbeurer Joker im Landsberger Stadion den Lausitzer Füchsen unerwartet hoch. Da half auch das Heim-Debüt von Manuel Kindl nichts. Die Gäste präsentierten sich spielstark und zeigten gleich Offensivstärke. Der Däne Christoffer Kjärgaard traf nach drei Minuten aber lediglich den Pfosten.

Die Joker mühten sich zwar redlich, wurden allerdings meistens von der engmaschigen Gästedefensive entscheidend gestört. Spätestens als nach zehn Minuten Jens Heyer erneut den Pfosten anvisierte, wäre die Gästeführung verdient gewesen.

Vor allem der junge Markus Eisenschmid zeigte sich in der Offensive agil, aber noch mit zu wenig Durchschlagskraft. Doch fast im Gegenzug zappelte die Scheibe dann doch im Kaufbeurer Kasten. Der auffällige Kjärgaard nutzte einen Abpraller von Stefan Vajs, um zum 0:1 abzustauben.

Eigentlich hätte auf der Gegenseite der Ausgleich für die Joker fallen müssen. Doch die beiden Kanadier Kearney und Oakley waren allein vor dem Tor einfach zu verspielt. Doch im Mitteldrittel übernahmen mehr und mehr die Rot-Gelben das Kommando. Zwar hätte Lavallee eigentlich das zweite Tor machen müssen, doch von diesem Zeitpunkt legten die Joker spürbar einen Zahn zu.

Nachdem der starke Markku Tähtinen im gegnerischen Drittel nachsetzte und einem Lausitzer Verteidiger den Puck abnahm, knallte Carl Hudson den Abpraller zum 1:1 in die Maschen. Weitere gute Chancen der Joker durch Hudson und Tähtinen hätten eigentlich den Führungstreffer ergeben müssen. Doch das letzte Quäntchen Glück und Entschlossenheit fehlte den Jokern an diesem Abend einfach.

Der letzte Abschnitt gehörte dagegen ganz klar den wachen Gästen. Nachdem Stefan Vajs noch einen gefährlichen Schuss von Mueller mit dem Schoner abwehren konnte, war er gegen den Nachschuß von Vostrak zum 1:2 machtlos.

Nur eine Minute später hätte Thomas Götz eigentlich das 1:3 machen müssen. Doch es dauerte lediglich zwei Minuten, ehe die Gäste auch dieses Malheur ausmerzten. Einen Konter schloss Sean Fischer eiskalt zum 1:3 ab, was auch die Vorentscheidung bedeutete. Zwar mühten sich die Joker noch einmal, den Anschlusstreffer zu erzielen.

Doch spätestens nach dem 1:4 durch einen platzierten Schlenzer von Matt McKnight war die Partie entschieden. In der Schlussminute legte Richard Mueller sogar noch den 1:5 Endstand nach.

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