Eishockey
ESV Buchloe verliert 2:5 gegen Höchstadt und schlittert dem Abstieg entgegen

So hat sich das beim ESV Buchloe niemand vorgestellt: Nach einer schwachen Vorstellung zogen die Piraten im ersten Abstiegsduell gegen den EC Höchstadt klar mit 2:5 den Kürzeren (0:1, 0:3, 2:1). Die Franken erwiesen sich als laufstärker und spielfreudiger. Dagegen wirkte das Spiel der Buchloer oftmals wie gelähmt. Schon in der 37. Minute sorgte Höchstadts Stürmerstar Michal Hlozek mit dem 4:0 für eine Vorentscheidung vor knapp 500 Zuschauern.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Markus Vaitl vergab seinerseits die erste Großchance, quasi im Gegenzug besorgte Höchstadts Verteidiger Daniel Sikorski die Gästeführung. Durch Nervosität und Versagensangst lief bei den Gastgebern in der Folgezeit so gut wie gar nichts mehr zusammen. Dabei hatten die Ostallgäuer von der neunten bis zur 15. Minute fast durchgehend die Gelegenheit, in Überzahl das Gästetor ins Visier zu nehmen. Außer mit Schlagschüssen der Verteidiger Sven Curmann und Christopher Lerchner wurde aber keine Torgefahr erzeugt.

15 Sekunden nach Wiederanpfiff im zweiten Drittel folgte der nächste Knackpunkt: Peter Westerkamp traf bei einem harten Check seinen Gegenspieler Daniel Tratz am Kopf und musste für zwei plus zehn Minuten vom Eis. Pavel Weiss nutzte die nummerische Überlegenheit für das zweite Tor der Alligators.

Daraufhin versuchte es Tom Fortney mehrfach auf eigene Faust, auf der Gegenseite entschärfte Warkus einige Konter der Gäste. In der 30. Minute brach es dann ganz dick über die Hausherren herein: Nach Kozacka gesellten sich auch noch Lerchner und Oliver Braun zu Westerkamp auf die Strafbank, kurz danach folgte Curmann. Mit Glück und Geschick blieben die vier Minuten mit zwei Spielern weniger auf dem Eis ohne Folgen. Wieder zu viert, mussten die Buchloer aber das 0:3 durch den Kanadier Matthew Watkins hinnehmen (34.). Nach einem Schuss von Kozacka konterten die Alligators blitzschnell und Hlozek markierte das 0:4 (37.).

Die Piraten gaben sich im Schlussabschnitt aber noch nicht geschlagen: Tobias Kastenmeier erkämpfte sich im gegnerischen Drittel den Puck. Dieser kam über Westerkamp zu Fortney, der zum 1:4 einschoss (45.). In der 52. Minute tankte sich der US-Stürmer durch und Westerkamp verwertete seine Hereingabe zum 2:4. Doch der starke Gästetorhüter und die Buchloer Abschlussschwäche stoppten die Aufholjagd. Als Westerkamp zweieinhalb Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste, war die Partie entschieden: Sikorksi setzte mit dem 5:2 den Schlusspunkt (59.).

Buchloes Trainer Norbert Zabel zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht von seinen Leistungsträgern, die sich zum Teil << versteckt und lieber auf der Strafbank getummelt >> hätten. Fortney, der << alles versucht, obwohl er angeschlagen ist >>, nahm er dabei aus.

Letzte Chance am Freitag

Beim Rückspiel am Freitag haben die Piraten die letzte Chance, um mit einem Sieg das Entscheidungsspiel am Sonntag in Buchloe zu erzwingen und so den Abstieg doch noch abzuwenden. Zabel hatte hierfür aber schon die nächste Hiobsbotschaft parat: Markus Vaitl verletzte sich an der Schulter. Nun droht ihm der Ausfall für den Rest der Saison.

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