Eishockey I
ESV Buchloe steht nach den Derbyniederlagen gegen Memmingen unter Druck

Nach den beiden verlorenen Derbys gegen die Memminger Indians müssen die Pirates am Wochenende unbedingt wieder punkten, um die acht Play-off-Plätze nicht vorzeitig aus den Augen zu verlieren. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich heute Abend ab 20 Uhr beim Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen. Am Sonntag fahren die Freibeuter dann zum TSV Peißenberg. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Mindestens drei Zähler fordert ESV-Trainer Franz-Xaver Ibelherr von seiner Mannschaft aus den Partien gegen die beiden Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Vier Pluspunkte beträgt der aktuelle Rückstand der Pirates auf den begehrten Platz acht (Miesbach). Damit sind Freibeuterkapitän Bohdan Kozacka und seine Mannen bereits etwas unter Zugzwang geraten.

Bei den Icehogs aus Pfaffenhofen läuft es in dieser Saison alles andere als rund. Nach dem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen am ersten Spieltag gegen den ESV Buchloe verlor die Mannschaft von Trainer Rod Poindexter die folgenden sechs Partien. Unter anderem kamen die Oberbayern in Schweinfurt (0:13), oder auch beim 3:11 in Memmingen gewaltig unter die Räder.

Auch von den jüngsten fünf Partien konnten die Pfaffenhofener nur das Gastspiel in Nürnberg für sich entscheiden. Dies war aber der bisher einzige dreifache Punktgewinn auf fremdem Eis für den Tabellenvierzehnten, der einfach nicht richtig in Fahrt kommen will. Damit belegt der ECP in der Bayernligaauswärtstabelle auch nur den vorletzten Platz. Nur die EA Schongau (ein Punkt) steht in dieser Statistik noch schlechter da als die Icehogs. Offensichtlich macht sich der Wechsel des früheren Nationalspielers Terry Campell, der nun hauptamtlich im Nachwuchsbereich des ERC Ingolstadt tätig ist, doch gravierend bemerkbar.

Dennoch ist die Mannschaft um die beiden Routiniers Eric Dylla und den Deutschtschechen David Vocaty natürlich keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn die Icehogs gerade etwas schwächeln. Das weiß auch Freibeuter-Coach Ibelherr. Besonderes Augenmerk sollte seine Defensivabteilung vor allem auf den Kanadier Dennis Martindale legen, denn der Neuzugang aus Schweinfurt liegt mit zwölf Treffern und 17 Assists im Spitzenfeld der Bayernliga-Topscorer.

Verstärkung aus Tschechien

In Peißenberg hat man trotz des bisher enttäuschenden Saisonverlaufs das Rennen um die oberen Tabellenplätze noch nicht aufgegeben.

Nachdem die Eishackler im Vorjahr doch recht souverän in die Play-off-Runde eingezogen waren, fanden sich die Peißenberger nach dem zehnten Spieltag mit mageren sieben Punkten plötzlich auf Rang 14 wieder. Nach diesem Tiefpunkt haben die Verantwortlichen beim TSV die Reißleine gezogen und den früheren tschechischen Eishockeyprofi Stanislav Meciar für das bislang glücklose agierende Trainerduo Hans Pfleger und Dieter Maier engagiert.

Als Ersatz für den kanadischen Kontingentspieler Darren McKague, der die Erwartungen nicht erfüllen konnte, hat der Verein Anfang Dezember auch noch den aus Prag stammenden 30-jährigen Stürmer Milan Kopeck vom tschechischen Zweitligisten HC Valasske Mezirici verpflichtet.

Durch drei Siege aus den vergangenen vier Spielen und aktuell 19 Punkten haben sich die Eishackler nun zumindest bis auf Rang zwölf vorgearbeitet. Das Hinspiel in Buchloe endete mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen für die Pirates.

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