Eishockey
ESV Buchloe gewinnt in Peißenberg mit 5:0

Buchloe/Peißenberg Einen großen Schritt Richtung Zwischenrunde machte der ESV Buchloe mit einem 5:0-Auswärtssieg (1:0, 2:0, 2:0) beim TSV Peißenberg. Den Grundstein hierfür legte Torwart Stefan Horneber, der an seinem 27. Geburtstag einen 'Shutout' feierte.

Am kommenden Sonntag können die Piraten daheim im drittletzten Rundenspiel – dem mit Spannung erwarteten Derby gegen Memmingen – frühzeitig die Zwischenrunden-Qualifikation sichern.

Wie Horneber wurde auch Peißenbergs Torhüter Michael Resch zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt. Die Buchloer hatten es immer wieder verstanden, einen Akteur allein vor Resch freizuspielen und ohne Reschs Topform wäre die Peißenberger Pleite womöglich noch höher ausgefallen. Vor allem Tobias Kastenmeier und Daniel Huhn erwiesen sich als Meister im Auslassen von Torchancen. Kastenmeier erzielte aber dann das vorentscheidende 4:0 (50. Spielminute).

Vor 506 Zuschauern begann die Partie in der ehemaligen Bergwerksstadt mit einer entschlossen angreifenden Heimmannschaft. Neben einigen Distanzschüssen musste Horneber auch gegen den durchgebrochenen Milan Kopecky (4.) parieren.

Auf der Gegenseite hatte Kastenmeier zweimal vergeben (7. und 11.), ehe Patrick Weigant aus der Drehung zum 1:0 traf (11.). Gegen Ende des ersten, wie auch zu Beginn des zweiten Abschnitts versuchten die Peißenberger mit einem wahren Bombardement auf das Buchloer Gehäuse, den Ausgleich zu erzwingen.

Buchloe mit Kontern gefährlich

Stets blieben die Buchloer jedoch mit flüssig vorgetragenen Kontern gefährlich, so wie in der 25. Minute, als Patrick Weigants Vorstoß von Reschs Fanghand-Save vereitelt wurde. In der 27. Minute stand Hornebers Kasten nach einem überraschenden Pass sperrangelweit offen, Kopeckys Schuss blieb jedoch an der Schiene des Goalies hängen.

Sekunden später gelang Marc Weigant mit einem Schrägschuss der nächste Treffer. Daniel Huhn scheiterte kurz danach, doch er brachte den Puck wieder vor das Gehäuse, wo Mathias Strodel überlegt mit der Rückhand zum 3:0 vollstreckte (29.).

Bei einer doppelten Überzahl (33. und 34.) stellten sich die Piraten dagegen ungeschickt an und in der 38. Minute blieb Huhn erneut allein vor Resch zweiter Sieger.

53 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Peißenbergs Valentin Hörndl nur die Querlatte und vergab damit den 'Big Point', sein Team noch mal ins Spiel zu bringen. In der Folge ließen die Piraten – unterstützt durch Peißenberger Strafzeiten – keine Großchancen mehr zu.

So konnte Kastenmeier, der Sekunden zuvor den Puck vor dem leeren Kasten verpasste, im Überzahlspiel auf 4:0 erhöhen (50.). Als Christian Warkus anderthalb Minuten später einen Rückpass auf Christian Wittmann spielte, machte dieser mit dem 5:0 'den Sack zu'.

Trainer Bohdan Kozacka strahlte übers ganze Gesicht. 'Ohne Druck spielt die Mannschaft lockerer und dadurch besser', begründete er die Auswärtsstärke.

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