Motorsport
Alpina geht nach Zeitstrafe und Reifenpanne auf dem Lausitzring leer aus

Zum zweiten Mal hintereinander ging Alpina in der ADAC GT Masters leer aus. Nach dem punktlosen Rennen am Red Bull Ring blieb der Buchloer Fahrzeughersteller auch auf dem Lausitzring außerhalb der Wertungsränge und fiel in den Gesamtwertungen zurück. Allerdings verhinderten eine Zeitstrafe und ein Reifenschaden ein besseres Ergebnis des Titelverteidigers im südlichen Brandenburg.

Dessen Fahrerpaarung Dino Lunardi (Frankreich) und Maxime Martin (Belgien) muss inzwischen mit erheblichem Erfolgsgewicht (insgesamt 110 Kilo Blei) an dem BMW Alpina B6 GT3 und dessen Folgen kämpfen:

Da Alpina nämlich nicht die selbst gewählten Reifen verwenden darf, sind die zugelassenen offenbar der Aufgabe nicht gewachsen 'Der B6 ist das schwerste Auto im Feld. Dies führt bei den Hinterreifen zur Überlastung', erklärte Martin. Und der Teamchef merkt an: 'Ein überlasteter Reifen stellt ein erhebliches Risiko dar', so Andreas Bovensiepen.

Das zeigte sich im Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Im ersten Lauf zeigten Lunardi und Martin trotz einer kleinen Kollision in der Startphase zunächst ein gutes Rennen: Von Platz 16 gestartet kamen sie als Neunte ins Ziel.

Dort bekamen sie jedoch wegen der Kollision eine Zeitstrafe und fielen deshalb auf Platz 23 zurück. Im zweiten Lauf war Alpina in der Spitze dabei, doch dann trat ein Reifenschaden auf. Zwar gingen die Buchloer wieder auf die Strecke, aber trotz einer Aufholjagd, bei der elf Plätze gutgemacht wurden, reichte es nur zu Rang 19. Damit blieb Alpina auf dem Lausitzring ohne Punkte.

Die Fahrer fielen auf Platz fünf in der Gesamtwertung (47 Punkte Rückstand) zurück, die Mannschaft auf Platz vier in der Teamwertung (43 Punkte). 'Leider ist unser Abstand auf die Tabellenspitze an diesem Wochenende drastisch gewachsen. Die Meisterschaftschancen für uns sind nur noch minimal', meint deshalb Lunardi.

Unter den Umständen litt auch das Kundenteam von Alpina, das Liqui Moly Team Engstler mit den Fahrern Johannes Leidinger und Florian Spengler, das nur auf die Plätze 25 und 26 unter den insgesamt 40 Startern kam.

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