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Fast 3.000 Euro beim Online-Banking verschwunden: Buchloerin fällt auf gefälschte Seite herein

Beim Online-Banking wurde eine 37-jährige Buchloerin unbemerkt auf eine gefälschte Bankseite umgeleitet und dabei aufgefordert eine unberechtigt erhaltene Steuererstattung von 2.970 Euro dem Finanzamt zurück zu überweisen. Dazu musste die Frau eine Mobile-TAN eingeben.

Nachdem sie dies gemacht hatte, landete die Summe, die vorher gar nicht auf ihrem Konto war, auf dem Konto eines Kunden einer Münchner Bank. Da die Frau die Überweisung sofort bei ihrer Bank reklamierte und gleichzeitig bei der Buchloer Polizei Anzeige erstattete, konnte das Empfängerkonto in München sofort gesperrt werden.

Somit hat die Anzeigenerstatterin gute Chancen, ihr Geld wieder zurück zu erhalten. Den ersten Ermittlungen nach handelt es sich bei dem Kontoinhaber um einen sogenannten 'Finanzagenten', der das erhaltene Geld abheben, für sich eine Provision einbehalten und den Rest per Bargeldtransfer ins Ausland hätte weiterleiten sollen.

Derartige Personen werden meist über Emails angeworben, die einen 'profitablen Nebenjob' versprechen. Gegen den 38-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet und das Verfahren an die Münchener Kriminalpolizei abgegeben.

Wem das 'Browser-Banking', das Online-Banking über die Webseite der Bank, zu gefährlich ist, dem wird das Benutzen einer separaten Online-Banking-Software empfohlen, die eine höhere Sicherheit bietet.

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