Lügengeschichte
Angeblich verzweifelt und ohne Geld: Au-Pair-Mädchen (23) aus Venezuela nutzt Polizeibeamte in Buchloe aus

Ein Au-Pair-Mädchen hat ihre Gastfamilie in Buchloe wohl nach einem Streit selbständig verlassen. Vergangene Woche hatte die 23-Jährige am Buchloer Bahnhof private finanzielle Unterstützung von Polizeibeamten bekommen. Wie sich herausstellte, hat das Au-Pair-Mädchen die Polizisten angelogen, auch über das Verhalten ihrer Buchloer Gastfamilie.

Für die Buchloer Familie war sie bereits das vierte Au-Pair-Mädchen. Als die 23-Jährige den Platz in Buchloe zugesagt bekam, heiratete die junge Frau noch schnell in ihrem Heimatland Venezuela. Der Familie aus Buchloe kam schon dieses Verhalten seltsam vor. Daraufhin versuchte die 23-Jährige, einen Au-Pair-Platz für ihren Ehemann zu bekommen.

Kurze Zeit, nachdem sie die Au-Pair-Stelle in der Buchloer Familie angetreten hatte, kündigte die Familie der 23-Jährigen laut Polizei "nach einem Vorkommnis". Die Familie kaufte ihr auf ihren Wunsch noch ein Flugticket nach Madrid. Dort wollte sie Freunde besuchen.

Die 23-Jährige verließ noch am selben Abend das Haus, anstatt bis zum nächsten Tag zu warten, an dem sie zum Flughafen gebracht worden wäre. Schließlich . Die 23-Jährige hatte behauptet, dass sie Spanierin sei, und dass ihre Au-Pair-Familie sie mittellos vor die Tür gesetzt habe und sie deshalb nicht nach Hause käme. Wie sich jetzt herausstellte, war alles gelogen.

Die Familie ist auf die Polizei zugegangen, nachdem im Internet der Sachverhalt falsch dargestellt war. Sie hätten demnach das Mädchen ohne Geld bei Nacht vor die Tür gesetzt. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen, so die Polizei.

Der finanzielle Schaden für die belogenen Polizisten hält sich mit ca. 30 Euro in Grenzen. Eine Anzeige wird es nicht geben. Wo genau die junge Frau sich jetzt aufhält, ist nicht bekannt und wird auch nicht weiter verfolgt.

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