Treffen
Zweites Frauenfrühstück in Lamerdingen mit Vortrag über gewaltfreie Kommunikation

Nach dem gelungenen Start im Mai hatte es sich offenbar herumgesprochen, dass ein opulentes Schlemmerbüfett mit hochwertiger musikalischer Darbietung sowie einem interessanten Vortrag eine genussvolle Auszeit für Frauen am Samstagvormittag bietet. Rund 60 Frauen waren der Einladung von Ditrun Steinseifer-Vogel zum Frühstückstreffen ins Dorfhaus gefolgt und sie erlebten einen entspannten, interessanten Vormittag.

Zum Auftakt spielten Barbara Batzer (Querflöte), Thomas Hüther (Klavier und Querflöte) sowie Friedhelm Gallinat (Violine) poppige Weisen und das getragene 'Oh Jesu meine Freude'.

Beispiele aus dem Alltag

Nach dem ersten Ansturm aufs Büfett erläuterte die Referentin Birgit Hüger aus Diedorf bei Augsburg unter dem Motto 'Worte können Fenster sein – oder Mauern' die Grundsätze der empathischen Kommunikation nach dem Modell des Psychologen Marshall Rosenberg.

Die Instrumentallehrerin hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und entsprechende Schulungen besucht.

Anhand von Beispielen aus Alltagssituationen vermittelte sie den Zuhörern, wie man durch Einfühlsamkeit und die Reflektion eigener Gefühle und die der Mitmenschen Energie, Zeit und Nerven sparen und Missverständnisse und Konflikte entschärfen oder gar vermeiden kann.

Der Begriff empathische Kommunikation komme ursprünglich aus dem Indischen und gehe auf Mahatma Gandhi zurück. Da laut Forschungsergebnissen 99 Prozent der Entscheidungen bei Frauen und Männern emotional gefällt werden, rief Hüger dazu auf, in sich hineinzuhorchen, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen, um so neue Strategien zur Problemlösung zu entwickeln.

Die einfache Formel zu mehr Gelassenheit und Verständnis lasse sich in vier Schritten zusammenfassen: 1. Beobachtung, 2. Gefühl, 3. Bedürfnis bewusst machen, 4. Bitte als Beitrag zur Konfliktlösung. Der Beobachtung komme dabei zentrale Bedeutung zu, denn sie sei schwer zu formulieren ohne Bewertung oder Beschuldigung.

Wie Hüger anschaulich klarmachte, führten Vorwürfe nur zu Rechtfertigungen und Gegenangriffen und seien somit kontraproduktiv.

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