Fotovoltaik
Zustimmung für Landkreisprojekt in Oberostendorf

Das baurechtliche Genehmigungsverfahren für das Ökoenergieprojekt des Landkreises auf dem Gelände der Hausmülldeponie Oberostendorf ist einen Schritt weiter. Nach der vorangegangenen Zustimmung im Marktgemeinderat Kaltental haben nun auch die Mitglieder des Oberostendorfer Gemeinderates die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes bewilligt. Wie mehrfach berichtet, sollen auf dem Areal eine Freiflächenfotovoltaikanlage und mehrere kleine Windräder aufgebaut werden.

Die Planungskosten für das neu entstehende Sondernutzungsgebiet für regenerative Energieerzeugung, darauf legte der Oberostendorfer Gemeinderat wert, übernimmt der Landkreis Ostallgäu.

Wie Oberostendorfs Zweiter Bürgermeister Helmut Holzheu (in Vertretung des erkrankten Gemeindechefs Karl Fischer) erklärte, sollen die vorgesehenen Windkraftanlagen (bis zu drei Stück) eine maximale Höhe von lediglich 15 Metern aufweisen. Wann der Landkreis mit dem Bau der Fotovoltaikanlage beginnt, sei momentan nicht zuletzt wegen der geänderten Förderbedingungen noch offen.

In das neue, kleine Gewerbegebiet 'Oberostendorf Nord' kommt Leben: Im zweiten Anlauf billigte der Gemeinderat den Plan eines jungen Unternehmers, der eine markenfreie Kfz-Werkstatt (Gebäudemaße: zwölf auf 20 Meter) und ein Betriebsleitergebäude errichten will.

Im ersten Anlauf war das Vorhaben noch zurückgestellt worden, weil das Wohnhaus zuerst gebaut werden sollte. Auf Aufforderung des Landratsamtes muss der Kfz-Meister nun mit dem Bau der Werkstatt beginnen.

Einige Auflagen, aber keine generellen Einwände hat der Gemeinderat gegen das Projekt eines Hobbyzüchters aus Kaufbeuren, der im Ortsteil Lengenfeld eine Freilaufanlage und einen Stall für Hühner, Gänse und Enten bauen will. Das Gelände wird umzäunt und Platz für rund 100 (überwiegend junge) Tiere bieten.

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