Zufriedene Gesichter beim Jubiläum des Abwasserzweckverbandes

Ohne Sekt, aber bei bester Laune feierten die Mitglieder des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Fuchstalgemeinden jetzt ihr rundes Jubiläum. Seit der Gründung des Verbandes vor 21 Jahren hatte man sich genau zu 50 Sitzungen getroffen. Anlass für die Verbandsvorsitzende und Denklinger Bürgermeisterin Viktoria Horber, eine Bilanz zu ziehen.

Man habe seinerzeit mit dem Beschluss, das Abwasser nach Landsberg einzuleiten, im Interesse der Gemeinden richtig entschieden, betonte sie. Nach anfänglichen Problemen klappe die interkommunale Zusammenarbeit mittlerweile hervorragend.

Durch die Übertragung der Aufgaben an die Landsberger Stadtwerke müsse man sich um viele Dinge nicht mehr selbst kümmern. Sie dankte nicht nur den Verbandsräten, sondern auch Anton Lenggeler und Martin Schei, den beiden Beschäftigten sowie dem Denklinger Amtsleiter Johann Hartmann.

Bis der Zweckverband sein nächstes rundes Sitzungsjubiläum feiern kann, wird allerdings einige Zeit verstreichen. Denn in den vergangenen Jahren fand nur noch jeweils eine Sitzung statt, bei der die Verabschiedung des Verbandshaushalts im Mittelpunkt steht.

Mit 407 000 Euro Verbandsumlage liegt der Ansatz für 2012 um 8000 Euro unter dem des Vorjahrs. Daraus finanziert der Zweckverband den Unterhalt der gemeinsamen Abwassereinrichtungen und den Betriebskostenzuschuss für die Kläranlage der Stadt Landsberg in Höhe von 200 000 Euro.

Zur Umlage steuern die Gemeinden Denklingen und Fuchstal je 171 000 Euro sowie Unterdießen 59 000 Euro bei. Für die Deckung des Vermögenshaushaltes wird eine Investitionsumlage von 85 000 Euro erhoben. Wichtigster Posten ist eine Zahlung in Höhe von 70 000 Euro an die Stadt Landsberg als Kostenbeteiligung für das Regenüberlaufbecken an der Pflugfabrik.

Änderung der Satzung

Einstimmig gebilligt wurde in der Sitzung die Jahresrechnung von 2010 ebenso wie eine Änderung der Verbandssatzung. Demnach werden die Digitalisierung der Bebauungspläne der Gemeinden und deren Aufnahme in das geografische Informationssystem in den Aufgabenbereich des Zweckverbandes übertragen.

Außerdem sollen die Daten der Versorgungsleitungen von Strom, Gas und Telekommunikation nach Möglichkeit ebenfalls eingebunden werden. Zugestimmt wurde schließlich der Anschaffung eines eigenen Servers für den Verband, der 7500 Euro kostet.

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