Statistik
Viele Wildunfälle auf Ostallgäuer Straßen

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizei Buchloe ist insgesamt leicht gesunken. Doch alle drei Tage kollidiert ein Autofahrer mit einem Wildtier. Gegenmaßnahmen helfen laut Polizeichef Weinberger nur wenig.

Duftzäune, blaue Reflektoren und andere Hilfsmittel gelten seit einigen Jahren als probate Mittel, um Wildunfälle zu verhindern. 'Das alles schadet nichts, es bringt aber auch nicht viel', sagt Bernhard Weinberger. Der Buchloer Polizeichef weiß aus Erfahrung: Sein Dienstgebiet ist seit Jahren überdurchschnittlich belastet durch die hohe Verkehrs- und Wilddichte. 129 Kollisionen mit Wildtieren gab es im vergangenen Jahr, statistisch gesehen also jeden dritten Tag. Meist sind es Rehe, die die Straßen queren - 2014 waren allerdings auch sechsmal die weitaus gefährlicheren Wildschweine die Unfallauslöser.

'Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Unfallzahlen zu reduzieren: entweder durch weniger Verkehr oder durch weniger Wild', sagt Weinberger. Er könne den Autofahrern nur raten, in bewaldeten Gebieten langsam und vorausschauend zu fahren.

Mehr über die Verkehrsstatistik der Polizeiinspektion Buchloe, über Drogen- und Trunkenheitsfahrten sowie Unfallfluchten lesen Sie in der Buchloer Zeitung vom 30.03.2015.

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