Betreuung
Vertreter der beiden Kindertagesstätten und der Verwaltung arbeiten Richtlinien aus

Bisher gab es nur eine Kinderkrippe im Gebiet der Stadt Buchloe - und zwar in der Kindertagesstätte St. Georg und Wendelin in Lindenberg. Wenn der Neubau vermutlich Mitte des Jahres fertiggestellt ist, wird ab September 2011 der bisherige integrative Kindergarten Don Bosco im Buchloer Westen zur integrativen Kindertagesstätte. Im Erdgeschoss sollen drei Krippengruppen untergebracht werden, im ersten Stock der viergruppige Kindergarten.

Vertreter der beiden Kindertagesstätten sowie der Verwaltung trafen sich kürzlich, um eine einheitliche Regelung festzulegen:

Alle Kinder, die bis 31. August geboren wurden und nicht älter als zwei Jahre und acht Monate sind, zählen zur Krippe.

Die Eltern haben das Anmelde-Wahlrecht zwischen Kindergarten und Kinderkrippe für Kinder, die bei Eintrittsmonat älter als zwei Jahre und acht Monate sind, aber das dritte Lebensjahr nicht vollendet haben.

Für alle Kindergärten gilt der neue U3-Beitrag. Dieser gilt für alle Kinder, die bei Eintrittsmonat älter als zwei Jahre und acht Monate sind, aber das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Dieser Beitrag beträgt gestaffelt nach Buchungskategorie das 1,5-fache des normalen Kindergartenbeitrages.

Auf Wunsch der Eltern kann je nach Entwicklungsstand des Kindes während des laufenden Betreuungsjahres von der Krippe in den Kindergarten ab dem Folgemonat des dritten Geburtstages des Kindes gewechselt werden, um im Krippenbereich freie Plätze zu schaffen. Voraussetzung ist ein freier Platz im Kindergarten.

Als Krippenpersonal soll pro Gruppe und Einrichtung ein Erzieher, ein Kinderpfleger und ein sozialpädagogischer Seminar-Praktikant (erstes oder zweites Ausbildungsjahr) eingesetzt werden.

Festlegung des Gesamt-Anstellungsschlüssels pro Einrichtung auf (1:10,5).

Anerkennung der Plätze: Lindenberg: zwei Gruppen à zwölf Plätze plus zwei Notplätze, insgesamt 26 Plätze; Don Bosco: drei Gruppen à zwölf Plätze plus drei Notplätze, insgesamt 39 Plätze.

Als Regelbuchung im Krippenbereich soll eine Fünf-Tage-Woche angestrebt werden. Es besteht die Möglichkeit, die Eingewöhnungszeit von sechs Monaten in Anspruch zu nehmen, in der drei Tage gebucht werden können. In dieser Zeit wird der Beitrag für die tatsächliche Anwesenheitszeit des Kindes berechnet. Sollte nach den sechs Monaten keine Erweiterungsbuchung auf fünf Tage erfolgen, ist ein zusätzlicher höherer Beitrag zu erheben. Dies kann entweder der Stundenstaffelung oder einer festgesetzten Pauschale entsprechen.

Das Betriebskostendefizit für Gastkinder wird künftig nicht mehr nach dem jährlichen Betriebskostendefizit abgerechnet, sondern es wird eine Pauschale eingeführt. Diese wurde aufgrund der Betriebskostendefizite der vergangenen fünf Jahre ermittelt und beträgt 70 Euro pro Kind und Monat.

Sie wird von der jeweiligen Einrichtung mit dem Elternbeitrag abgebucht.

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