Stadtrat
Verkehrsangelegenheiten beschäftigen die Buchloer Politik

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Mit zahlreichen Verkehrsangelegenheiten befasste sich der Bauausschuss der Stadt Buchloe in seiner jüngsten Sitzung. Bereits Ende März hatte der Arbeitskreis Verkehr sämtliche Anträge der Bürger näher begutachtet und nun seine Empfehlungen vorgelegt.

Im Einzelnen ging es um folgende Punkte:

Einbahnregelung: In der Hindenburgstraße soll alles beim Alten bleiben, denn es wird befürchtet, dass sich im Falle einer Einbahnstraßenregelung der Verkehr Richtung Mühlenweg und Adolf-Müller-Straße verlagert. Während Maximilian Hartleitner und Hubert Heider (beide CSU) der Auffassung waren, dort komme es wegen Autofahrern, die aus dem Kreisverkehr ausfahren, häufig zu Missverständnissen meinte Bürgermeister Josef Schweinberger, die Situation habe sich an der Einfahrt zur Hindenburgstraße << gut eingespielt >>.

Beschilderung: Ein Beobachtungsjahr will die Stadt am Mindelheimer Kreisel abwarten. Im Herbst soll dann dem Straßenbauamt gegenüber eine Empfehlung ausgesprochen werden; das Amt entscheidet letztendlich darüber, ob zusätzliche Schilder kommen oder nicht. Laut Franz Lang (parteilos) sei es wichtig, vor allem den Lkw-Verkehr von B 12 und A 96 bereits an den Ortseingängen überörtlich abzuleiten. Bürgermeister Schweinberger hätte gerne Schilder am Kreisel, die auf das städtische Gewerbegebiet hinweisen.

Ortsschilder: Weiter << nach außen >> werden die Ortsschilder an der Amberger Straße und an der Straße von Honsolgen nach Bronnen verlegt.

Geschwindigkeit: Keine Beanstandungen ergaben Messungen der Polizei in der Amberger Straße. Ein Bürger hatte sich über Raser beschwert. Dennoch, so der Bauausschuss, soll dort häufiger eine Geschwindigkeitsanzeigetafel aufgestellt werden. << Tempo 30 >> soll künftig in der Eschenlohstraße bis hin zum Wertstoffhof gelten. Auch im Oberfeld in Honsolgen werde gerast, meinte ein Anlieger. Der Bauausschuss appellierte an die Bewohner, in der dortigen verkehrsberuhigten Zone nur Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

Parken: Über zugeparkte Straße und Grundstückseinfahrten hatten sich gleich mehrere Bürger - vor allem im Buchloer Westen - beschwert. Unter anderem ging es um die Wiedergeltinger Straße, die Edelweißstraße, den Langwiesenweg und um die Sonnenstraße im Süden. Immer wieder komme es zu Problemen wegen zugeparkter Straßen.

Der Bauausschuss entschied jedoch, zunächst nichts zu ändern. << Es bringt nichts, Parkverbotsschilder aufzustellen. Denn damit verlagert sich das Problem nur in andere Straßen >>, meinte etwa Herbert Barthelmes (CSU). Gerade im Westen herrsche teilweise << ein hoher Parkdruck >>, sagte Bürgermeister Schweinberger. Eine Lösung finde sich aber nur << im guten Miteinander >>, so Schweinberger und empfahl den Bürgern, << untereinander zu reden >>.

Neuer Gehweg: Die Kosten für einen Gehweg entlang der Schießstattstraße wird die Verwaltung ebenfalls berechnen. Eine Anliegerin hatte sich über die Situation in der Straße und über Raser beklagt. Zudem soll nun die Markierung << 30 >> neu auf die Straße aufgebracht und das entsprechende Schild weiter zur Münchener Straße hin versetzt werden.

<< Die Schießstattstraße wird von vielen benutzt, die in Richtung Stadtwald wollen. Da kommen wir um einen Gehweg nicht mehr herum >>, meinte Helmut Weiß (CSU).

Sichtbehinderungen: Die Errichtung von Verkehrsspiegeln forderten Bürger für die Kreuzungen Suppbrunnenweg/Robert-Bosch-Straße und Schwalbenweg/Bürgermeister-Förg-Straße. Zwar sei die Sicht dort jeweils eingeschränkt, es ist laut Polizei jedoch bislang zu keinen Zwischenfällen gekommen.

In Hinblick auf etliche vergleichbare Situationen im Stadtgebiet beschloss der Bauausschuss, keine Spiegel aufzustellen. Stattdessen sollten die Bürger vermehrt auf die Einhaltung sogenannter Sichtdreiecke achten und ihre Hecken und Sträucher zurückschneiden.

Abwarten will man zudem, bis der Parkplatz der Mittelschule neu gestaltet ist. An der Einmündung zur Münchener Straße komme es ebenfalls zu Sichtbehinderungen wegen parkender Autos, hatte ein Bürger bemängelt.

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