Gesundheit
Verdacht auf Norovirus im Kindergarten Igling - Räume werden jetzt desinfiziert

Der Kindergarten Igling ist wegen Verdachts auf eine Brechdurchfall-Epidemie am Donnerstag geschlossen worden. Erkrankt sind laut Angaben von Bürgermeister Günter Först 23 Kinder und eine Betreuerin. Ob die Betroffenen am Norovirus erkrankt sind, ist noch offen und wird derzeit von den Gesundheitsbehörden ermittelt.

Die Kindergartenräume werden am Wochenende gründlich gereinigt. Die Betreuungseinrichtung soll am Montag wieder öffnen.

'Wir haben heute um 11 Uhr unseren Kindergarten geschlossen', teilte der Bürgermeister am Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung in Igling mit. Am Donnerstagvormittag waren laut Först 23 Kinder krank geworden.

Nach Meldung an das Gesundheitsamt am Landratsamt Landsberg habe dieses wegen des Verdachts auf eine Infektion mit dem Norovirus die vorsorgliche Schließung angeordnet. Nach Auskunft von Dr. Lorenz Schröfl, dem Leiter des Gesundheitsamtes, meldete der Kindergarten Igling am Donnerstagmorgen 24 Erkrankte.

Daraufhin seien Vorsorgemaßnahmen nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes angelaufen. 'Die Eltern wurden via E-Mail über die vorsorgliche Schließung informiert, wir haben Merkblätter verteilt und Stuhlproben veranlasst.' Es seien Stuhlröhrchen zur Verfügung gestellt worden, die laut Dr. Schröfl von den Eltern oder betroffenen Personen direkt an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eingeschickt werden können.

Mit einem Ergebnis sei allerdings frühestens Montag oder Dienstag zu rechnen. Der gesamte Kindergarten – Räumlichkeiten, jedes einzelne Spielzeug, sanitäre Anlagen – werden jetzt desinfiziert.

Nach Angaben von Bürgermeister Först sind Kindergartenpersonal und alle in der Gemeinde verfügbaren Reinigungskräfte seit Freitag im Einsatz. Das ganze Wochenende über soll das komplette Gebäude desinfiziert werden.

'Eine große Hilfe ist das Magnusheim gewesen', sagt Först, 'das sofort und völlig unkompliziert alles, was für die Desinfektion notwendig ist, zur Verfügung gestellt hat.' Als Vorsichtsmaßnahme hat die Gemeinde auch die örtliche Grundschule informiert. Dort soll stark auf Hygiene geachtet werden. Denn einige Geschwister von erkrankten Kindergartenkindern besuchen die Grundschule.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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