VdK Fuchstal
Verband als «soziales Gewissen»

Trotz des heftigen Schneefalls sehr gut besucht war die Weihnachtsfeier des VdK Fuchstal im Landhaus Blätz. Etwa 50 Mitglieder waren der Einladung zu der besinnlichen Veranstaltung gefolgt, unter ihnen auch die Kreisvorsitzende des Sozialverbandes Christa Drexl, Geschäftsführer Markus Sanktjohanser und der Fuchstaler Seniorenbeauftragte Heinz Nehrenheim.

Christa Drexl betonte in ihrer eindringlichen Ansprache die Bedeutung des mit 1,5 Millionen Mitgliedern deutschlandweit größten Sozialverbandes. «Die Sozialpolitik der Bundesregierung ist nicht dazu angetan, dass wir uns in den Sessel zurücklehnen können», erklärte sie.

Als eine Sparmaßnahme mit besonderer «sozialer Kälte» bezeichnete sie die Streichung des Heizkostenzuschusses für Wohngeldempfänger, die Rentner mit geringem Einkommen sehr hart treffe. Denn gerade ältere Menschen hätten ein höheres Bedürfnis für Wärme, sagte die Kreisvorsitzende.

Viele decken den täglichen Bedarf durch die «Tafel»

Besorgniserregend nannte sie auch die Zunahme der Anzahl an Menschen, die in den Städten ihren täglichen Bedarf an einer «Tafel» decken müssten. Dies betreffe auch Landsberg, so Drexl.

Als unnötig bezeichnete Christa Drexl die Debatte um die Generationengerechtigkeit. Es gebe auch genügend Eltern und Großeltern, die ihre Nachkommen nach Kräften unterstützen, stelle sie fest. Das Prinzip, «wer helfen kann, der hilft», sei ganz selbstverständlich. Der Einsatz des Sozialverbandes VdK für die Menschen, «die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen», schlage sich auch in der Mitgliederzahl nieder. Diese stieg in diesem Jahr allein in Bayern von 560000 auf 582000.

Ein besonderes Gewicht habe im VdK die Arbeit der Ehrenamtlichen, hob die Kreisvorsitzende hervor. Im Fuchstal ist es Josef Fischer, der den 137 Mitgliedern des Ortsverbands vorsteht. Fischer wiederum bedankte sich während der Feier bei seinen örtlichen Mitarbeitern mit Geschenken, dies sind Eduard Gärtner, Elisabeth Rott und Brigitte Schreiber. Letztere las in der Veranstaltung den heiteren Text vom vertauschten Weihnachtsgeschenk.

Die bewegende Geschichte von Ottfried Preußler «Die Glockenspieler von Susdal» trug Ilse Schöner vor. Ein ungewöhnliches Nikolausgedicht hatte Kreisgeschäftsführer Markus Sanktjohanser mitgebracht. Er betreut im Landkreis 18 Ortsverbände mit über 3000 Mitgliedern. Breiten Raum nahmen bei der Weihnachtsfeier die Gespräche an den Tischen ein. Für die Anwesenden gab es kleine Geschenke.

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