Umweltausschuss
Unterallgäuer zahlen ab 2013 weniger Müllgebühren

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Die Bürger im Unterallgäu zahlen ab Januar 2013 deutlich weniger Gebühren für ihren Müll. Darauf einigten sich jetzt die Mitglieder des Umweltausschusses. Stimmen noch Kreisausschuss und -tag dieser Entscheidung zu, sinkt die Gebühr beim Restmüll um bis zu 22 Prozent, beim Biomüll sogar um 57 Prozent. So kostet dann beispielsweise eine 60-Liter-Restmülltonne 60 Euro statt bislang 76,80 Euro. Für eine 60-Liter-Biotonne zahlen die Bürger ab dem kommenden Jahr 36 Euro statt bislang 84 Euro. Einzig der Preis für eine 240-Liter-Restmülltonne steigt von 218,40 Euro pro Jahr auf 240 Euro.

Wie der Leiter der kommunalen Abfallwirtschaft, Anton Bauer, erklärte, können die Gebühren aus mehreren Gründen gesenkt werden.

Zum einen bezahlt der Landkreis weniger für die Verbrennung des Restmülls im Müllkraftwerk in Weißenhorn und für die Verwertung seiner Bioabfälle, zum anderen sind die Erlöse für den Verkauf von Wertstoffen wie Altpapier und -metall zuletzt mehr geworden. Laut Bauer stieg die Sonderrücklage der kommunalen Abfallwirtschaft des Landkreises so auf über vier Millionen Euro zu Beginn des Jahres 2012 an.

Die neuen Preise gelten für die nächsten vier Jahre. Wie Bauer hofft auch Landrat Hans-Joachim Weirather, dass durch die besonders niedrigen Gebührensätze für Biotonnen ihre Anzahl im Landkreis deutlich zunimmt und damit Bioabfälle noch konsequenter getrennt werden.

In diesem Fall könnte vielen Haushalten eine kleinere Restmülltonne ausreichen.

'Wir wollen die Restmüllmenge so gering wie möglich halten', sagte Bauer. Denn Biomüll könne nicht nur umweltschonender, sondern auch billiger verwertet werden als Restmüll. Aus diesem Grund sollen die Bürger angehalten werden, möglichst eine kleine Restmülltonne und dafür zusätzlich eine Biomülltonne im Haushalt zu haben.

Dazu änderte der Umweltausschuss die Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises. So kann ein Sechs-Personen-Haushalt künftig seine Abfälle auch über eine 60-Liter-Tonne entsorgen. Bislang war diese Tonne nur bis zu einer Haushaltsgröße von vier Personen möglich.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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