Gemeinderat
Trockener Platz für das Almhüttenfest in Leeder

Auch wenn heuer die anstehenden Umbaumaßnahmen ein Grund für die Absage des traditionellen Almhüttenfestes in Leeder waren, das schlechte Wetter hätte wie schon in den vergangenen drei Jahren eine Ausrichtung ohnehin nicht zugelassen.

Schon im kommenden Jahr soll dies anders sein, denn dann kann der Maibaumverein Leeder in seinem erweiterten Almstadel etwa 400 Gäste bewirten. Das Genehmigungsverfahren für das Projekt schreitet zügig voran.

Die Fuchstaler Gemeinderäte berieten bei ihrer jüngsten Sitzung den Bebauungsplan, den das Landratsamt für die Stadelerweiterung zur Bedingung gemacht hatte. Oliver Prells vom 'Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München' stellte das Projekt vor.

Ausgewiesen wird auf dem Gelände ein Sondergebiet 'für Freizeit und Erholung', das zeitweise für Veranstaltungen genutzt werden kann, die der dörflichen Gemeinschaft und der Jugendpflege dienen. Eine Wohn- oder gewerbliche Nutzung sind nicht zulässig.

Prells hat die Parkplätze für die Veranstaltungsbesucher auf der Zufahrtsseite vor dem Almstadel geplant. Der Raum zwischen Stadel und Almhütte wird freigehalten und könne als 'Partyzone' oder Biergarten dienen. Dafür sind auch eine Reihe von Baumpflanzungen vorgesehen.

Ein Landschaftsgärtner in Leeder löse seinen Pflanzgarten auf und sei bereit, die erforderlichen Bäume kostenlos zur Verfügung zu stellen, informierte Bürgermeister Erwin Karg. Der Bebauungsplan wurde von den Gemeinderäten gebilligt, wird nun öffentlich ausgelegt und den 'Trägern öffentlicher Belange' vorgestellt.

Gleichzeitig behandelt und beschlossen wurde in der Sitzung der Bauantrag für die Stadelerweiterung. Das Verfahren solle parallel abgewickelt werden, um einen möglichst schnellen Baubeginn zu gewährleisten, erklärte Karg. Der Almstadel wird laut Antrag von bisher 127 auf 511 Quadratmeter vergrößert.

Sollte der Verein später mal keine Lust mehr haben, könne man dort ja später den Bauhof unterbringen und die Almhütte zur Dienstvilla des Bürgermeisters machen, merkte Karg noch scherzhaft an.

Anlässlich der Auftragsvergabe für den notwendigen Netzanschluss der LEW hatten im Juni zwei Räte vom Bürgermeister eine Gesamtaufstellung der bislang für die Gemeinde angefallenen Kosten eingefordert.

Bisher wurden für die Vermessung der neuen Zufahrt, den notwendigen Grundstückskauf, den Wegebau und den Stromanschluss rund 22 000 Euro ausgegeben, informierte Karg nun.

Außerdem wurde dem Maibaumverein Holz aus dem Gemeindewald im Wert von 14 000 Euro zur Verfügung gestellt. Demnächst wird der Verein den Plan für die Finanzierung vorstellen, kündigte Karg an.

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