Konzert
S(w)inging Gospel treten in Buchloe auf

Zu einem musikalischen 'Heimspiel' hatte die evangelische Hoffnungskirchengemeinde am vergangenen Sonntag eingeladen: In lockerer Kirchweihmarkt-Atmosphäre sangen 'S(w)inging Gospel' unter Leitung von Anette Fait eine knappe Stunde die Höhepunkte aus ihrem Repertoire. Zuvor hatten die Sänger bei einem Chorwochenende im Westallgäuer Lindenberg geübt, geschliffen und gefeilt.

Wer sich in Buchloe für Chorgesang interessiert, hat den relativ neuen Gospelchor unter Anette Fait sicher schon einmal gehört. Trotzdem, so betonte Pfarrer Christian Fait in seinen Begrüßungsworten, handelte es sich am Kirchweihsonntag sozusagen um das erste 'echte' Konzert außerhalb eines Gottesdienstes.

Die Nummern sitzen gut

Wie gut die Nummern inzwischen bei den Sängern sitzen, konnte man bereits beim Einzug zu 'Glorify Jesus' vernehmen: Intensiv im Klang, locker, in der musikalischen Phrasierung aus einem Guss, aber ohne gewollt wirkende Nachdrücklichkeit, setzten die Sänger ihren Chornamen als Programm um.

'Halleluja, Salvation and Glory', eines der Stücke 'der ersten Stunde' des Chores, erklang danach in sehr klarer, präziser Artikulation. Ein großes Maß an Konzentration erforderte danach 'Blessed Be the Name of the Lord'. Kräftig unter die Haut ging das 'Hallelujah' von Leonard Cohen.

Als besonderes Zuckerl zeigte sich 'This Little Light of Mine': Nach wenigen Tönen sprang der Funke aufs Publikum über und zeigte das Ohrwurmpotenzial des Stücks – zugleich konnten sich hier zahlreiche Chormitglieder in kurzen Soli präsentieren. Absolut passend war auch das launige 'Oh Yeah!'.

Weiter ging?s im zweiten Teil mit 'Thank You For the Music'. Auch beim 'I Feel So Lucky' mussten die Sänger sehr genau aufeinander hören.

Zart und flott, dunkel und dicht

Als zarte Ballade wurde 'God?s Gift to Mankind' intoniert, den Wechsel zum flotten Tempo bewältigten die Sänger ansprechend synchron. Dunkel und dicht im Charakter gestaltete sich danach 'I?m Gonna Wait on the Lord'.

Solisten aus den Chorreihen hatten in den beiden Schlussstücken des Programms Gelegenheit zum 'großen Auftritt': Josef Rinderer gefiel vor großem Background-Chor mit angenehm kernig-sonorem Bariton in 'I Love to Praise Him'. Stefan Graf zeigte im höheren Register anschließend mit 'Oh Happy Day', eine gleichwertige Leistung.

Für das sichere instrumentale Fundament hatten während des Konzerts Andreas Hennig (Keyboard/Gitarre) und Andreas Henser (Percussion) gesorgt.

Später ging das Konzert noch ein wenig draußen vor der Kirchentür weiter.

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