Mobilfunk
Standortsuche für Sendemasten bei Holzhausen

In der Septembersitzung hatte der Gemeinderat Igling bereits beschlossen, dass sich die Kommune an der Suche nach einem Standort für einen Sendemasten der Telekom auf Holzhausener Flur beteiligt. Jetzt wurde von Bürgermeister Günter Först eine Fläche zwischen Ort und der Autobahn vorgeschlagen, die der Gemeinderat einstimmig annahm.

Das Areal befindet sich südlich des Wertstoffhofes. In der Nähe ist eine der zwei großen Fotovoltaikanlagen zu finden. Für den Bau des rund 30 Meter hohen Mastens gibt es laut Först zwei Alternativen: 'Ein Betonmast ist schlanker, schmaler, aber auch massiv.' Ein Stahlgittermast wirke hingegen zwar größer, sei aber auch filigraner im Aufbau.

Josef Gayer regte an, doch auch beim Magnusheim in Holzhausen nachzufragen, ob Interesse an der Errichtung eines Sendemasten auf Grundstücken von Regens Wagner bestünde.

'Deren Hackschnitzelhalle ist eh schon zwölf Meter hoch', so Gayer, 'daneben würde der Mast kaum mehr auffallen.' Die Anregung nahm der Bürgermeister auf. Der von Thomas Höfler ins Gespräch gebrachte Masten am Stoffersberg ist laut Telekom nicht für die Versorgung der A 96 ausreichend.

Das berichtete Först aus der Bauausschusssitzung, bei der ein Vertreter des Anbieters anwesend war.

'Die Gemeindeverbindungsstraße Holzhausen – Igling ist in relativ fürchterlichem Zustand.' Vor allem von Holzhausen bis zur Rollmühle sei ein Loch am anderen, so Bürgermeister Först weiter, bis zum Winter müsse wenigstens die Verkehrssicherungspflicht hergestellt werden.

Ein weiteres Sorgenkind ist die Gemeindeverbindungsstraße von Holzhausen in Richtung Osten bis zum Kreisverkehr. Er habe für alle Sanierungsarbeiten grob geschätzte Angebote vorliegen, sagte Först.

Die Arbeiten der angeforderten Fugenkolonne für die Straße Kreisverkehr – Holzhausen verursachen laut Först Kosten in Höhe von circa 2000 Euro. Die für die Arbeiten an der Straße Igling – Holzhausen notwendige Einsatzkolonne kommt auf schätzungsweise 5000 oder 6000 Euro.

Da ist laut Rathauschef auch ein Stück Straße Richtung Großkitzighofen dabei, deren Zustand während der jüngsten Gemeinderatssitzung ebenfalls kritisiert worden war.

Wie lange die ausgebesserten Straßen dann wohl hielten, wollte Richard Lang wissen. 'Mit der Sanierung gewinnen wir ein oder zwei, vielleicht auch drei Jahre', meinte Peter Heiland dazu. Die von Joachim Drechsel ins Gespräch gebrachten, 'ganz schlechten' Seitenstreifen werden laut Först nach Gutdünken der ausführenden Firma mitgemacht. Der Gemeinderat vergab alle Arbeiten einstimmig.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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