Gemeinderat
Sanierung von St. Antonius in Ummenhofen beschlossen

Die Gemeinde Jengen unterstützt die Sanierungsarbeiten an der St.-Antonius-Kapelle in Ummenhofen. Der Gemeinderat vergab bei seiner jüngsten Sitzung Arbeiten in Höhe von rund 25000 Euro. «Bei einer Ortsbegehung wurden schnell die verschiedenen und gravierenden Mängel deutlich», sagte Bürgermeister Franz Hauck. Neben Arbeiten an den Außenanlagen seien auch Spengler- und vor allem Zimmererarbeiten nötig.

Verschärft wurde die Situation, weil das über 300 Jahre alte Gebäude auch von dem jüngsten schweren Unwetter nicht verschont blieb: Wasser tropfte in den Dachstuhl, sodass die Holzbalken aufweichten und nach unten sackten. Alle Ratsmitglieder waren sich einig, dass schnell etwas unternommen werden muss. << Der Schaden wird im Laufe der Zeit immer größer und die Sanierung teurer >>, erklärte Hermann Mayr. Er schlug vor, zu prüfen, ob die Sanierung nicht auch über Spendenaktionen mitfinanziert werden könnte. Auch andere Ratsmitglieder stimmten ihm dabei zu. Bürgermeister Hauck kündigte an, mit << den Verantwortlichen >> zu reden.

Arbeiten an Firmen aus der Region vergeben

Die Firma Weiß aus Dillishausen soll die Zimmererarbeiten nun für rund 11000 Euro übernehmen. Weitere Kosten werden durch Außen- und Spenglerarbeiten entstehen: Für 4500 Euro errichtet die Firma Königsberger aus Kaufbeuren eine neue Treppe. Die Firma Scharz aus Jengen bringt für 3600 Euro neue Rinnen und Fallrohre aus Kupfer am Gebäude an.

Uneinig waren sich die Räte, ob die Kapelle überhaupt noch komplett eingerüstet werden muss. << Man könnte auch eine Hebebühne anmieten, um das Gerüst nur an wenigen Stellen aufstellen zu lassen. Das könnte Kosten sparen >>, sagte Ralf Neuner. Hauck meinte hingegen, ein Gerüst sei sicherer. << Und eine Hebebühne würde auch hohe Kosten verursachen >>, so der Bürgermeister. Die Gemeinde erteilte schließlich der Firma Holderried aus Aitrang den Auftrag, die Gerüstarbeiten für rund 6600 Euro zu übernehmen.

Weitere Themen bei der Gemeinderatssitzung waren:

Straßenbeleuchtung: Für 3500 Euro errichten die LEW in der Gemeinde zwei neue Stahllichtmasten. In der St.-Antonius-Straße in Ummenhofen hatte das schwere Unwetter die Überspannungsleuchte beschädigt. Und in der Jengener Gennachstraße musste eine Hängeleuchte aus dem Jahr 1969 wegen Sanierungsarbeiten am Dach eines Wohnhauses abmontiert werden.

St. Vitus: Die Kirche in Weicht informierte über zwei Reparaturmaßnahmen. Zum einen muss ein Stück der bemalten Decke neu befestigt werden, zum anderen ist der Klöppel an einer Glocke stark beschädigt. Der Rat beschloss, die Deckenarbeiten mit maximal 850 Euro, die Neuanfertigung eines Klöppels mit 130 Euro zu bezuschussen.

Biogasanlage: Ein Landwirt aus Eurishofen darf auf seinem Grundstück eine rund fünf Meter hohe Biogasanlage errichten. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu, sofern die Vorgaben im Bebauungsplan eingehalten werden.

Arbeitskreis: Thomas Schweiger ist vom Gemeinderat zum Vertreter im Arbeitskreis << Kommune und Eine Welt - Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung in der VG Buchloe >> ernannt worden. Sein Stellvertreter ist Remigius Erhardt.

Müll: Wie Hauck mitteilte, hat in den vergangenen Wochen ein Unbekannter immer wieder illegal Schutt im Wald zwischen Ketterschwang und Weinhausen abgeladen. Wer Hinweise über den oder die Personen machen könne, soll sich bei der Gemeinde Jengen melden, so der Bürgermeister.

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