Motorsport
Runderneuerter Wagen für neue Alpina Saison

Vor zwei Jahren gab Alpina mit einem eigenen Team sein Comeback in der ADAC GT3 Masters. Zwar zogen sich die Buchloer nach einem Jahr wieder zurück, doch betreuten sie vorige Saison weiterhin Kundenteams:Insgesamt sprangen fünf Siege in der Masters, ein Sieg in der französischen Meisterschaft und etliche Führungskilometer heraus. «Wir möchten, dass diesen Rennsiegen weitere folgen», so Alpina-Geschäftsführer Andreas Bovensiepen.

Dafür haben die Ostallgäuer Automobilhersteller kräftig an ihrem Boliden gearbeitet. Denn von 1968 bis 1988 sorgten Größen wie Niki Lauda oder Jackie Ickx für große Momente bei Alpina in der europäischen und deutschen Tourenmeisterschaft. Dann zog sich das Unternehmen zurück, um 20 Jahre später den BMW Alpina B6 GT3 gleichsam ins kalte Wasser der Masters zu werfen. Zwar gab es Erfolge, aber die Konstrukteure erkannten, dass der Wagen zu schwer war, großen Reifenverschleiß hatte und deshalb gegen Rennende gegenüber der Konkurrenz verlor, erläutert Kiran Hörth, der das GT3-Projekt bei Alpina betreut.

Deshalb wurde der 4,4-Liter-Kompressormotor gegen einen 5-Liter-Saugmotor ausgetauscht. Die Folge: 70 Kilo und etwa 15 Prozent Kraftstoffverbrauch wurden eingespart, so Hörth. Zudem kann durch ein neues Steuergerät die Schaltung besser koordiniert werden und wurden Dämpfung und Heckflügel optimiert sowie eine neue Reifenmarke gewählt. Der neue BMW Alpina B6 GT3 Evo 2011 soll dadurch auch besser für Langstreckenrennen geeignet sein.

«In den neuen Wagen sind sämtliche Erfahrungswerte der vorigen zwei Saisons eingeflossen. Wir sind optimistisch, unseren Kunden ein äußerst wettbewerbsfähiges Fahrzeug für Sprint- und Langstreckenrennen anbieten zu können», meint Bovensiepen. Und erster Kunde ist das Team des Vizeweltmeisters in der Tourenwagenmeisterschaft 2010, Franz Engstler.

Der Oberallgäuer hat einen Alpina-BMW geordert und will mit Pilot Florian Spengler in der ADAC GT Masters antreten. Darüber hinaus stehen die Buchloer mit anderen Teams in Kontakt, wobei die Verhandlungen noch andauern.

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