Kultur
Proben für die Waaler Passionsspiele 2015 gehen in die heiße Phase

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Zum zweiten Mal inszeniert Florian Werner die Passionsspiele in Waal, dem ältesten und einzigen Passionsspielort Bayerisch-Schwabens. Seit Januar wird in dem Ostallgäuer Dorf für die Aufführungen geprobt. Bis Anfang Mai wird noch an der vierstündigen Aufführung gefeilt. Am 10. Mai ist dann Premiere. Bis zum 4. Oktober sollen die Passionsspiele auf die Bühne gebracht werden.

Florian Werner, der auch am Stadttheater Landsberg für die künstlerische Leitung zuständig ist, ist derzeit für bis zu zehn Proben die Woche im Passionsspielhaus in Waal. Über die Ostertage ist allerdings Probenfrei.

Wie auch die erste Passion, die Werner 2009 in Waal inszenierte, ist die Passion 2015 eine Version des ältesten überlieferten Textes der Waaler Spiele. Dichter Arthur Maximilian Miller hat den barocken Text 1975 erneuert. Auch heuer ist dem Regisseur wichtig, dass der Messias in biblischer Prosa spricht, die Höheren - etwa die Priester - in Versmaß und Reimform und das 'gemeine Volk' im Allgäuer Dialekt. 'Das präsentiert auch den regionalen Charakter', ist Werner sich sicher.

Die größte Veränderung im Vergleich zu dem vorherigen Spiel ist sicher das Bühnenbild. Der große Aufbau für die Pilatus-Szene, der bisher die römische Macht demonstrieren sollte, ist einer Nachbildung des Ölbergs im Garten Gethsemane gewichen An die 60 Laienschauspieler sind mit Sprechrollen an den diesjährigen Passionsspielen beteiligt, mit den stummen Rollen und den Helfern hinter der Bühne sind es sogar an die 120, schätzt der Spielleiter.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Buchloer Zeitung vom 02.04.2015.

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