Eishockey
Perfektes Wochenende

Der ESV Buchloe lässt im Kampf um einen der acht Playoff-Plätze in der Eishockey-Bayernliga nicht locker. Nach einer beeindruckenden Mannschaftsleistung landete die Truppe von Trainer Norbert Zabel am zwölften Spieltag einen wichtigen 5:3-Auswärtssieg (2:0/1:1/2:2) in Königsbrunn. Fast 400 Zuschauer in der Hydro-Tech Eisarena sahen am Sonntagabend eine teils hitzige und unterhaltsame Bayernliga-Partie. Über 100 mitgereiste Buchloer Anhänger feierten den Auswärtserfolg noch minutenlang nach der Schlusssirene.

Das Kommando übernommen

Die Gastgeber begannen furios. Schon nach 20 Sekunden verbuchten sie die erste gute Torchance. Piraten-Schlussmann Florian Warkus, der nach seiner langen Verletzungspause sehr gut aufgelegt war, entschärfte den Alleingang jedoch. Es dauerte knapp drei Minuten, bis sich die Buchloer auf das Tempospiel der anstürmenden Pinguine eingestellt hatten. Christian Warkus erkämpfte sich die Scheibe und ließ dem starken Torwart der Hausherren, Patrick Vetter, keine Abwehrchance. Fortan übernahmen die Piraten mehr und mehr das Kommando. Sekunden vor dem Drittelende traf Routinier Thorsten Rau im Powerplay zum 2:0 für die Ostallgäuer.

Der Mittelabschnitt war erst wenige Sekunden alt, als Peter Westerkamp in Unterzahl einen der zahlreichen Konter zum 3:0 verwertete. Im weiteren Verlauf nahm Buchloe das Tempo aus dem Spiel. Königsbrunn kam besser in die Partie, doch Buchloe erarbeitete sich durch schnelle Gegenangriffe immer wieder hochkarätige Tormöglichkeiten. In der 39. Spielminute wurden die Angriffsbemühungen der Pinguine belohnt. Patrick Ullman brachte seine Farben mit dem 1:3 wieder etwas heran.

Anschluss wieder hergestellt

Im Schlussabschnitt war es erneut der agile Patrick Ullmann, der mit dem 3:2 (44.) die Hoffnung der Pinguine schürte. Nur zwei Minuten später war jedoch der alte Abstand wieder hergestellt: Matthias Ziegler durfte sich von seinen Teamkollegen als Torschütze zum 4:2 (46.) feiern lassen.

Zwar kam Königsbrunn durch Benjamin Arnold nochmals auf 4:3 (53.) heran, doch machte Christian Wittmann mit dem 5:3 (56.) im Alleingang den Sack zu.

Trainer Norbert Zabel war nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: «Die ersten 25 Minuten hatten wir das Spiel im Griff. Danach haben wir das Tempo herausgenommen und Königsbrunn kam dadurch besser ins Spiel. Da wir jedoch eine Kontermannschaft sind, war das eher gut für uns.»

Durch das Sechspunkte-Wochenende konnten die Pirates den Anschluss an die Playoff-Plätze wiederherstellen. Am kommenden Wochenende gilt es, diese gute Ausgangsposition beim Schlusslicht Pfronten und im Derby zu Hause gegen die Memminger Indians zu behaupten.

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