Jugendgericht
Ostallgäuerin (18) prellt Taxifahrer: Trotz und Tränen im Gerichtssaal

Mit einer Verwarnung und einer Geldauflage in Höhe von 300 Euro endete vor dem Jugendgericht ein Betrugsverfahren gegen eine 18-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Ostallgäu. Die junge Frau hatte im Mai einen Taxifahrer um ein Beförderungsentgelt von knapp 40 Euro geprellt.

Vor Gericht war sie grundsätzlich geständig und machte zunächst auch Angaben. Sie schwankte dann aber zunehmend zwischen Trotz und Tränen und erklärte schließlich, sie habe 'Besseres zu tun', als sich an eine vier Monate zurückliegende Begebenheit zu erinnern.

Dass die 18-Jährige ganz offensichtlich noch keiner erwachsenen Person gleichzusetzen ist, zeigte sich in ihrer Reaktion auf das Urteil: Sie verließ unter Unmutsbekundungen und türschlagend den Sitzungssaal. Am fraglichen Abend hatte sich die Angeklagte übers Handy ein Taxi bestellt und sich von ihrem Heimatort zu ihrem damaligen Freund nach Kaufbeuren fahren lassen. Nach eigenen Angaben hatte sie selbst zwar kein Geld, sei aber davon ausgegangen, dass der junge Mann die Fahrt bezahlen werde - wozu dieser aber doch nicht bereit gewesen sei.

Warum die Staatsanwaltschaft nicht auf soziale Arbeitsstunden plädierte und was ein Pferd mit der Sache zu tun hat, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Buchloer Zeitung vom 29.09.2015.

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