Versammlung
Ortsgruppe Buchloe der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) unterstreicht Forderung

«Es geht um Alles», brachte es Uwe Böhm bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Buchloe der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) auf den Punkt. Der Vorsitzende des GDL-Bezirks Bayern meinte damit die Forderungen der GDL für alle Lokführer, egal, bei welchem Verkehrsunternehmen sie tätig sind: «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.» Lohndumping auf Kosten der Kollegen, wie auch der Sicherheit, gelte es zu verhindern.

Zu den Kernforderungen der GDL gehört laut Böhm ein einheitliches Lohnniveau, die Qualifizierung und die Hilfe nach traumatischen Ereignissen sowie die Absicherung bei Fahrdienstuntauglichkeit. Böhm sieht in den verschiedenen privaten Unternehmen keine Konkurrenz, denn «die Interessen des Fahrpersonals sind die Gleichen». Man sei auch fest dazu entschlossen, diese grundlegenden Forderungen notfalls mit einem Streik durchzusetzen, so Böhm.

Ortsvorsitzender Michael Weberschock freute sich über den hohen Organisationsgrad in der Ortsgruppe Buchloe von 88 Mitgliedern und gab einen Rückblick über die Aktivitäten und Unternehmungen des vergangenen Jahres sowie die anstehenden Ereignisse.

Im Amt bestätigt

Bei den Neuwahlen wurde der Vorsitzende der Ortsgruppe Buchloe, Michael Weberschock, in seinem Amt bestätigt. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für die große Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Ebenfalls einstimmig wieder gewählt wurden Alois Stadler (Seniorenvertreter), Gerhard Müller (Schriftführer), Helmut Böck (Kassier), Günter Enzensberger (Beisitzer) und Peter Schütz sowie Dietmar Wickenburg als Kassenprüfer. Franz Stenzer wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, und neu in den Ortsvorstand kamen Patrick Urlaub, Oliver Bobell und Klaus Schneeberger als Beisitzer.

Seniorenvertreter Alois Stadler, Vorsitzender des Kreisausschusses Ostallgäu des bayerischen Beamtenbundes, berichtete über die Betreuung vor Ort und gab einen Einblick in den «Notfall-Ordner» für Senioren, der ausgegeben wurde.

Über die erfolgreiche Forderung nach mehr freien Wochenenden in der Plangestaltung konnte Betriebsratsmitglied Franz Stenzer berichten. Auch arbeite man gerade an der Realisierung eines Dienstplanes für ältere Kollegen mit geringerem Nachtanteil. Stenzer erinnerte auch daran, dass es für September noch unbesetzte Ausbildungsstellen für Lokführer in Kempten gibt.

Ortsvorsitzender Weberschock gab in Vertretung von Kassier Helmut Böck einen kurzen Einblick in die Kassenlage und ehrte die Mitglieder Klaus Weiser und Ernst Melder für 25 Jahre GDL-Mitgliedschaft.

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