Gemeinderat
Oberostendorfer geben keine Empfehlung für Kliniken-Bürgerentscheid ab

Oberostendorfs Bürgermeister Karl Fischer hätte nichts gegen eine Abstimmungsempfehlung: Als Kreisrat und klarer Befürworter des 'Ratsbegehrens' zur Zukunft der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, das machte Fischer gleich zu Beginn der Diskussion bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich, hält er die Ziele des Bürgerentscheids schlicht für 'utopisch'. Weil sich die für einen Erhalt des Marktoberdorfer Krankenhauses notwendige Auslastung nicht erreichen lasse. Eine Empfehlung an die Bürger, wie man über dieses komplexe Thema abstimmen sollte, wird es in Oberostendorf trotzdem nicht geben, dazu konnte sich der Gemeinderat nicht durchringen.

Einen Maulkorb in Sachen Klinikum wollen sich die Räte allerdings auch nicht verhängen. Sowohl Befürwortern als auch Gegnern ist 'Mundpropaganda' ausdrücklich erlaubt. Auch im Rückblick auf die vielen Fehler des Managements innerhalb des Klinikverbundes sei es sehr schwierig, nun eine Empfehlung abzugeben, betonte Albert Gänsheimer.

Aus Sicht des Gutenberger Gemeinderates hätte man hier schon viel früher handeln müssen, um das Schlimmste zu verhindern. Gänsheimers Kollege Theobald Frank wiederum hofft auf eine rege Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid. Wenn nur die für das Thema sensibilisierten Marktoberdorfer an die Urnen gehen, warnte Frank, könnte sich das Ergebnis des Entscheids umdrehen.

Ein weiteres Thema war die Suche nach einem neuen Jugendbeauftragten für die Gemeinde. Doch der Punkt war schnell abgehakt. Noch während Fischer den Punkt verlas, erklärte sich die neue Oberostendorfer Gemeinderätin Gabriele Geiger bereit, dieses Ehrenamt zu übernehmen.

Weil Geiger (sie ist Nachfolgerin des Gemeinderates Sebastian Zindath) 'schneller als die Feuerwehr' gehandelt habe, ulkte mancher Ratsherr, sei sie auch eine ideale Kandidatin für die Gutenberger Ortsfeuerwehr – denn die sucht schon seit geraumer Zeit nach einem neuen Kommandanten.

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