Eishockey
Nicht wieder zu erkennen

Nur zwei Tage nach dem begeisternden Auftritt in Höchstadt stand für den ESV Buchloe am Sonntagabend gleich das Rückspiel auf dem Plan. Dabei konnten die Piraten in keiner Phase an die Leistung der vergangenen Spiele anknüpfen. Die Mittelfranken nahmen vor über 300 Zuschauern völlig verdient mit 5:2 (1:1, 1:1, 3:0) die Punkte mit nach Hause. Der ESV rutschte damit auf Rang sieben ab, steht aber weiterhin in den Play-off-Plätzen.

Die Pirates waren gegenüber dem Freitagsspiel nicht wieder zu erkennen. Allein Torhüter Florian Warkus, als bester ESV-Akteur, erreichte seine Normalform. Mit etlichen Glanzparaden hielt er seine Farben lange im Spiel. Chefcoach Norbert Zabel schlug nach dem Match allerdings keine allzu kritischen Töne an: «Heute ging einfach nichts - vorne wie hinten. Und man muss dem Team nach der Siegesserie auch mal ein schlechtes Spiel zugestehen.»

Die Begegnung begann mit fünfzehn Minuten Verspätung, da die Alligators Mühe hatten, das Buchloer Eisstadion zu finden. Davon unbeeindruckt erwies sich die fränkische Rumpftruppe, die nur mit elf Feldspielern angereist war, im ersten Drittel als ebenbürtiger Gegner. Der ESV Buchloe schaffte es nicht, in die niveauarme Partie zu finden. Trotzdem brachte Peter Westerkamp den ESV zunächst mit 1:0 (6.

) in Führung. Der 1:1-Ausgleich durch Daniel Sikorski (18.) fiel kurz vor Drittelende. Im zweiten Abschnitt machten die Höchstadter dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Minutenlang kamen die Pirates nicht aus ihrer Abwehrzone heraus. Florian Warkus hatte alle Hände voll zu tun, zeigte sich jedoch erneut in bester Verfassung. Überraschend erzielten die Piraten den nächsten Treffer. In Überzahlspiel ließ Christopher Lerchner dem gut aufgelegten Felix Feeser mit einem satten Schlagschuss keine Abwehrchance (30.). Dass auch die Gäste das Powerplay beherrschen, demonstrierten sie Sekunden vor der zweiten Sirene. Für das 2:2 (40.) sorgte Kapitän Thomas Schmidhuber selbst.

Im letzten Drittel spielte der ECH ein schnelles und technisch versiertes Eishockey. Zunächst brachte der Ex-Memminger Michal Hlozek einen abgefälschten Schuss im ESV-Gehäuse zur erstmaligen Gästeführung unter 2:3 (48.). Zwei Minuten später war Petr Jasny zur Stelle und erhöhte auf 2:4. Dieser Rückstand war an diesem Tag für den ESV Buchloe nicht mehr aufzuholen. Im Gegenteil, den Schlusspunkt setzte Sekunden vor dem Ende erneut Hlozek zum 2:5-Endstand. (km)

 

Thorsten Rau und der ESV Buchloe präsentierten sich im Heimspiel gegen den Höchstadter EC wie ausgewechselt. Nach einem schwach geführten Spiel unterlagen die Piraten mit 2:5. Foto: Robert Lerchner

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