Regens Wagner
Neuer Milchviehstall mit Melkroboter in Holzhausen

Landwirtschaft hat im Magnusheim in Holzhausen eine lange Tradition. Schon zu den Anfängen vor über 100 Jahren wurden dort Kühe gehalten. Momentan besitzt die Stiftung in Holzhausen 80 Kühe und 110 Stück Jungvieh. Der landwirtschaftliche Betriebszweig, der nach den Bioland-Richtlinien geführt wird, trägt sich finanziell selbst und bietet derzeit sechs Menschen mit Behinderung einen festen Arbeitsplatz.

So ist die Freude über den neuen Milchviehlaufstall samt modernem Melkroboter jetzt groß, teilt die Geschäftsleitung von Regens Wagner mit. Am Sonntag, 17. Juni, werden alle Interessierten zur Besichtigung eingeladen.

Bioland-Richtlinien

Der neue Milchviehlaufstall für 150 Kühe wurde nach Bioland-Richtlinien konzipiert, das heißt, jeder Kuh stehen mindestens 10,5 Quadratmeter Platz zur Verfügung.

Bewegungsmöglichkeiten werden sowohl in großzügigen Ausläufen als auch weiterhin mit Weidegang geboten. Es wurde auch ein neuer Kälberstall realisiert, die bestehenden Altgebäude werden zur Jungviehhaltung verwendet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Für die Umsetzung des kompletten Stalls (Planungen, Elektroarbeiten, Trockenbau, Fliesenarbeiten, Inneneinrichtung, Gülletechnik, Erdarbeiten, Unterbau und Güllegrube etc.) wurden Firmen aus der Umgebung, zum Beispiel aus Kaufering und Buchloe, beauftragt.

Die Melktechnik im neuen Stall besteht aus einem Melkroboter mit drei Boxen. Für einen Roboter sprechen laut Regens-Wagner-Leitung die Tatsachen, dass der Tagesablauf flexibler gestaltet werden könne und die betreuten Mitarbeiter noch besser in die landwirtschaftlichen Abläufe integriert werden könnten.

Durch den Stallneubau würden zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen, die denen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sehr ähnlich seien, betont Regens Wagner.

Am Sonntag, 17. Juni, wird der Stall der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Tag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche des Magnusheims Holzhausen. Im Anschluss wird eine Prozession zum Stall stattfinden, dieser wird dann gesegnet. Danach ist der Stall zur Besichtigung freigegeben, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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