Gemeinderat
Neubaugebiet: Wasser beschäftigt Wiedergeltingen

Wasser hat Wiedergeltingen mehr als genug, das ist bekannt. Und das war auch Thema in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Zunächst ging es um das Neubaugebiet 'Am Riedgarten'. Katinka Neher vom Planungsbüro Wilhelm Daurer erläuterte die Ergebnisse der dortigen Baugrunderkundung. Von Aueablagerungen war da die Rede, die abgetragen werden müssten. Der Kies darunter sei tragfähig, werde allerdings von Südwest nach Nordost von Grundwasser durchströmt.

Wasserdichte Wannen

Als Untergrund der Erschließungsstraße empfahlen die Experten ein Kies-Sand-Gemisch, für die Keller der Häuser unter anderem eine wasserdichte, gegen Auftrieb gesicherte Wanne und Muldenversickerung. Planer Wilhelm Daurer bewertete die neu gewonnenen Erkenntnisse als 'nicht unerwartet schlimm'.

Die Situation werde sich für die Eigentümer nicht verschlechtern, sagte er. Ein Tiefbauingenieur soll jetzt für die weitere Planung hinzugezogen werden.

Und weiter ging es mit dem Thema Wasser, genauer: mit der wasserökologischen Umgestaltung des 'Kleinen Hungerbachs'. Das Landratsamt hatte eine verbindliche Absichtserklärung mit Zeitplan gewünscht.

Achtzig Prozent der Verhandlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern seien abgeschlossen, versicherte Bürgermeister Michael Schulz.

Planer Wilhelm Daurer stellte eine Vergabe der Arbeiten noch im November in Aussicht – wenn das Wetter passt.

Im Anschluss informierte Bürgermeister Schulz über das neue Beratungsangebot des Amts für ländliche Entwicklung bei der Gründung von Energiegenossenschaften.

Nachdem Barbara Kugelmann (Bürgerverein) einwandte, dass sich nach Auskunft eines Steuerberaters eine Beteiligung für Kleinanleger kaum lohne, möchte der Gemeinderat zunächst einen Fachreferenten zur Sitzung einladen, bevor weitere Schritte unternommen werden.

Weg als Dauerparkplatz

Am Ende der Tagesordnung standen dann noch Anfragen des Bürgervereins. Dorn im Auge ist der Gruppierung die 'Zweckentfremdung' des Kulturweges im Gewerbegebiet als Dauerparkplatz für einen Gewerbebetrieb.

Der Firmeninhaber soll nun schriftlich zum Einlenken und zur Nutzung der eigenen Gewerbefläche bewegt werden. Erneut thematisierte der Bürgerverein die gefährliche Verkehrssituation entlang der Kreisstraße, die durch den Ort verläuft. Bürgermeister Schulz erklärte, dass man erneut Gespräche führen will.

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