Energie
Nahwärme für Igling geplant

Die Gemeinde Igling gibt eine Vorstudie zur Nahwärmeversorgung des Ortes in Auftrag. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Vorgelegen war ein Angebot in Höhe von 2600 Euro eines Ingenieurbüros aus Wildpoldsried. Die Oberallgäuer Gemeinde gilt als Vorzeigegemeinde in Sachen Klima- und Umweltschutz.

«Die Zeit dränge aber nicht», so Bürgermeisterin Christl Weinmüller, da der Hackschnitzel-Heizanlage im Schulgebäude erst jüngst eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren attestiert worden sei. Richard Lang merkte an, dass sich der Gemeinderat doch bereits für das Modellprojekt der TUM entschieden habe. «Wir brauchen keine zwei ähnlich lautenden Studien», so Richard Lang. Dazu sagte die Bürgermeisterin, dass hier sehr wohl Unterschiede vorlägen. «Die TUM-Studie zielt auf Flächen, die für erneuerbare Energien einsetzbar sind.» Die Vorstudie zur Nahwärmeversorgung hingegen wolle unter anderem eine optimale Streckenführung für ein Nahwärmenetz ermitteln und die Wirtschaftlichkeit berechnen.

Bebauungspläne. Da im Rahmen der Bürgerbeteiligung und der Anhörung der Träger öffentlicher Belange keine Bedenken und Anregungen eingegangen waren, konnte der Gemeinderat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan «Unterm Geiselsberg» fassen. Ebenso beschloss das Gremium die Satzung für die Änderung eines Teilbereichs im Bebauungsplan «Hartteile». Hier regte die Untere Bauaufsichtsbehörde eine «maßliche Fixierung» der Bauraum-Abmessungen an. Erneut wurde dies vom zuständigen Architekturbüro, vertreten durch Philipp Falke, mit der Begründung abgelehnt, dass die Baugrenzen entlang der bestehenden Gebäudefronten gezeichnet seien, die Vermaßung von Bestandsgebäuden aber nicht Gegenstand einer Bauleitplanung sei.

Rekultivierung. Mit der schon mehrmals vorgelegenen Tektur für die Änderung der Abbauabschnitte, der Zeiträume und der Verfüllung der Gemeindekiesgrube in Igling konnte sich der Gemeinderat, nachdem laut Bürgermeisterin Christl Weinmüller auch das geforderte Gespräch mit der Firma Riebel stattgefunden hat, anfreunden. Lediglich die «Rotlage» für die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern war noch umstritten. Laut Bürgermeisterin gibt es dazu widersprüchliche Aussagen. Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag des Zweiten Bürgermeisters Günter Först, die Beimischung von generell zehn Prozent Humus zu fordern. (löbh)

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