Krankenhaus
Modernste Technik im Operationssaal der St. Josefsklinik

Große Begeisterung bei vielen Ärzten, die täglich in der Klinik St. Josef ihren Dienst tun, löst die Neuanschaffung von zwei Videoendoskopietürmen aus, mit deren Hilfe so genannte minimalinvasive Eingriffe (also Eingriffe ohne große chirurgische Schnitte) umgesetzt werden können.

Mehr als 70000 Euro investierten die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in die neue Technik, heißt es in einer Pressemitteilung. «Die vorhandenen Videotürme waren nicht mehr zeitgemäß», erklärt der Vorstandsvorsitzende Ludwig Lederle. Eine Ersatzbeschaffung sei unumgänglich geworden.

Von den neuen Geräten, die nun eine Auslastung in zwei OP-Sälen möglich machen, profitieren die Gynäkologen ebenso wie die Orthopäden und die Chirurgen, die bei entsprechender Indikation nicht nur Galle und Blinddarm minimalinvasiv entfernen können. Auch Darmerkrankungen sowie die Behandlung von Leistenbrüchen, Bauchwand-, Narben- und Zwerchfellbrüchen sind mithilfe dieser neuen Geräte minimalinvasiv möglich.

«Für uns Operateure stellen diese beiden Videotürme in HD-Qualität nicht nur einen Quantensprung in der Bildqualität dar, was natürlich noch mehr OP-Sicherheit garantiert», erläutert Chefarzt Dr. Stefan Härtel. Die neue Technik ermögliche auch eine wesentlich verbesserte und vereinfachte Dokumentation durch Bildarchivierung in eine elektronische Krankenakte.

Vor allem aber sei er stolz darauf, wie der Prozess der Entscheidungsfindung für die neuen Geräte gelaufen sei. «Man geht ja nicht einfach her und kauft so schnell mal solche Hightechgeräte für eine so stolze Summe», erklärt Dr. Härtel. Man müsse die Belange aller Nutzer genau abwägen und den Markt gründlich durchforschen. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe habe den Kauf ausnehmend gut vorbereitet, lobt der Chirurg.

Monatelang seien alle am Markt befindlichen Geräte in Probestellungen getestet und die Ergebnisse dokumentiert worden. Eine arbeitsintensive Angelegenheit, wie der Chefarzt bestätigt. Um so glücklicher sei man jetzt über den tollen Erfolg, denn: «Die beste technische Lösung stellte sich gleichsam als die wirtschaftlichste heraus», freut sich Dr. Härtel. Aber auch seine Kollegen aus der orthopädischen Disziplin, die Belegärzte Dr. Hubert Berktold und Dr. Georg Krämer, möchten die neue Technik nicht mehr missen.

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