Mundartabend
Lesen für guten Zweck im Waalhauptener Bürgerheim

Schwätzen, wie einem der Schnabel gewachsen ist, so präsentierten sich Waltraud Mair, Johanna Hofbauer, Marlene Nieberle und Karl Käs bereits zum dritten Mal im Waalhauptener Bürgerheim. Sie beleuchteten Momente des Alltags und schilderten amüsante Situationen. Die Musikkapelle Waalhaupten begleitete die Vorträge mit gefälligen Melodien. Juliane Dörfler hatte den Abend organisiert und berichtete, dass der Erlös für Langzeitpatienten im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren gedacht sei. Auch die Musiker spendeten ihre Gage für diesen Zweck. Karl Käs hieß die zahlreichen Besucher mit launigen Worten und gereimten Versen willkommen.

Er mache den Anfang, 'denn bei einer Weinprobe fange man auch mit den minderen Weinen an'. Ein hohes Lob auf die Feuerwehr hatte Marlene Nieberle parat. Sie schilderte die vielfältigen Einsätze, sei es bei Unfällen, Unwettern, Bränden, Umzügen sowie Festen und meinte: 'Was wäre ohne?'

Deftig war das Malheur von Johanna Hofbauer: Nach dem morgendlichen Verschlafen mussten die Kinder schnell in die Schule und auch noch die Mülltonne rausgebracht werden.

Nachdem die Tür ins Schloss gefallen war und das menschliche Bedürfnis immer drängender wurde, begann das große Malheur: Beim Versuch, über den Kellerschacht ins Haus zu kommen, erwies sich dieser als zu eng und es musste auch hier die Feuerwehr helfen.

Welche Probleme ein neuer Teppich mit sich bringen kann, davon berichtete Waltraud Mair in der Geschichte vom 'Kaschta-Raume'. Ein zu schwerer Schrank musste entrümpelt werden, doch keiner wollte sich von den lieb gewordenen Utensilien trennen.

Nach einer musikalischen Pause berichtete Karl Käs von den Problemen, die sich beim Hosenkauf auf Anordnung seiner Frau ergaben. Als endlich eine passte, sorgte der kleine Enkel für Unannehmlichkeiten. Von pikanten Situationen beim Einkauf von Kondomen im Fasching erzählte Marlene Nieberle.

Den amüsanten Abend beschloss Waltraud Mair mit ihrer Geschichte vom stundenlangen Aufenthalt auf dem Stalldach. Da viel Schnee auf der Fotovoltaikanlage lag, sollte dieser weggeräumt werden. Als plötzlich die Leiter wegrutschte, war die Tragödie groß. Zu allem Unglück war auch noch das Handy leer und es dauerte mehrere Stunden bis zur Rettung.

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