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Leederer Kirchenpflegerin Ingeborg Völk verabschiedet

Ohne sie wäre das Leben in der Pfarrei nicht möglich: Rund 70 Repräsentanten des kirchlichen Lebens waren der Einladung zum schon traditionellen Neujahrsempfang der Pfarrei Leeder gefolgt. Ganz im Mittelpunkt der Veranstaltung im Pfarrheim stand dieses Mal Ingeborg Völk. Sie war 18 Jahre lang als Kirchenpflegerin aktiv gewesen und wurde nun durch Dekan Oliver Grimm und ihre Nachfolgerin Ingrid Hohenadl verabschiedet.

Ingeborg Völk hatte zunächst noch die Rolle der Gastgeberin übernommen und den 'treuen und zuverlässigen Helferinnen und Helfern der Pfarrei' für deren Engagement im vergangenen Jahr gedankt. Ohne ihre Bereitschaft wäre die Kirche nicht das, was sie ist, nämlich ein 'trauter Ort', meinte sie. Ihren Abschied aus dem Amt betrachte sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge, gab sie dann ihren Gefühlen Ausdruck.

Er wolle nicht die Stunden ihrer ehrenamtlichen Arbeit und die Summen, mit denen sie zu hantieren hatte, zusammenzählen, erklärte Dekan Oliver Grimm in seiner Würdigung. Es seien hingegen drei Eigenschaften, die er an der Kirchenpflegerin besonders geschätzt habe. Dies sei zum einen ihre hohe Fachkompetenz, lobte er.

So habe Ingeborg Völk sich bei der Betreuung des Kindergartens den Veränderungen der Rahmenbedingungen in den vergangenen 18 Jahren stets gewappnet gezeigt. Ihre Sachkunde sei auch der Beweggrund für ihn gewesen, Ingeborg Völk zur Sprecherin der Kirchenpfleger der ganzen Pfarreiengemeinschaft zu berufen, sagte Grimm.

Außerdem nannte der Dekan dann noch ihren 'außerordentlichen Fleiß' und ihre 'sehr große Opferbereitschaft'. Resultat dieser Tugenden sei nicht nur, dass sich die kirchlichen Gebäude in einem ausgezeichneten Zustand befinden, sondern auch, dass sich Leeder als eine 'lebendige Pfarrei' präsentiert.

Für einen späteren Zeitpunkt kündigte Grimm in Würdigung der großen Verdienste die Verleihung des 'Ulrichskreuzes in Silber' der Diözese an Ingeborg Völk an. Bereits jetzt überreichte er ihr ein Geschenk. Ein einfaches 'Danke' reiche in diesem Fall nicht aus, so Grimm. Er schloss seine Rede deshalb mit einem 'Vergelt’s Gott'.

Die Nachfolgerin im Amt der Kirchenpflegerin, Ingeborg Hohenadl, lobte die gute Zusammenarbeit in den gemeinsamen 18 Jahren in der Kirchenverwaltung. Sie wird künftig mit Johann Waldhör, der ebenfalls schon zwölf Jahre dabei ist und den 'Neuzugängen' Josefine Weikmann-Bonk und Claudia Wind-Wieland die Aufgaben weiterführen.

In ihrer Amtszeit hatte Ingeborg Völk unter anderem die Renovierung der Pfarrkirche und der Friedhofsmauer, mehrere Um- und Ausbauten im Kindergarten sowie aktuell den Neubau des Pfarrheims zu bewältigen.

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