Herzschrittmacher
Landsbergerin lobt Ärzte und Mitarbeiter des Buchloer Krankenhauses

Durch die Debatten und Umstrukturierungen im und rund um das Kommunalunternehmen Kliniken (KU) Ostallgäu-Kaufbeuren wurden Patienten und Mitarbeiter an den einzelnen Standorten, unter anderem auch in Buchloe, in den vergangenen Monaten zum Teil massiv verunsichert. Die Qualität der medizinischen Versorgung geriet dabei des Öfteren in den Hintergrund. <%IMG id='808207' title='Krankenhaus Buchloe'%>Inge Linder aus Landsberg sammelte zu Beginn dieses Jahres sehr gute Erfahrungen im Buchloer Krankenhaus St. Josef und wandte sich deshalb an die Buchloer Zeitung. "So ein toller Service, das gibt es nirgends", sagt die 75-Jährige rückblickend.

Ihre Geschichte beginnt am 1. Januar zur Mittagszeit, als der Rentnerin plötzlich schwindlig wird und sie sich nicht mehr auf den Beinen halten kann. Zwei Tage später wiederholt sich der Vorfall. Inge Linder nimmt das aber nicht ernst: 'Ich hatte eigentlich gedacht, das wird von alleine wieder besser', erzählt die Frau.

Durch die Memoryfunktion eines Blutdruckmessgeräts stellen die Landsbergerin und ihr Ehemann aber fest, dass der Puls viel zu niedrig ist. Hans Linder versucht daraufhin, aufgrund seiner guten Erfahrungen Dr. Ambros Ablasser zu erreichen. Vergeblich.

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Da seine Frau auf Ärzte und Kliniken nicht gut zu sprechen ist und 'überhaupt nicht ins Krankenhaus' will, fährt der 74-Jährige alleine nach Buchloe, wo er auf Dr. Peter Meyer trifft. Der neue Chefarzt der Inneren Abteilung erzählt dem Landsberger von Ablassers Eintritt in den Ruhestand.

Als der Rentner dem Mediziner die Vorfälle der vergangenen Tage schildert, weist ihn Meyer auf die Gefährlichkeit der Situation hin. Daraufhin überredet Hans Linder seine Frau, doch ins Krankenhaus zu gehen, und bringt sie in die Notaufnahme von St. Josef.

Dort wird bei Inge Linder eine schwere Herzrhythmusstörung, ein sogenannter AV-Block dritten Grades, diagnostiziert. Am Tag nach der Einlieferung soll der Landsbergerin deswegen ein Herzschrittmacher eingesetzt werden. Ein persönliches Gespräch mit Dr.

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Meyer zeigt der 75-Jährigen die Dringlichkeit dieser Operation auf, weshalb sie sich noch am gleichen Tag, trotz anfänglicher Skepsis, in Buchloe operieren lässt.

Von der Betreuung während ihres etwa zehntägigen Aufenthalts schwärmt die Rentnerin: 'Das ganze Team war kompetent und einmalig nett, der Umgang miteinander sehr freundschaftlich.' Über Dr. Peter Meyer sagt sie: 'Herr Meyer ist eine Koryphäe und ein toller Arzt. Man kann vollstes Vertrauen in ihn haben.'

Mittlerweile kann die 75-Jährige 'weiterleben und weiter lachen', beinahe wie zuvor, bis auf die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen in Buchloe.

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