Pfarrfest
Kirchengemeinde Buchloe verabschiedet auf Pfarrfest Schwester Helga Bernhardt

«Lasst uns Brücken bauen», unter diesem Motto stand das Pfarrfest der Buchloer Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt. Zum Gottesdienst im Haus der Begegnung - zelebriert von Stadtpfarrer Reinhold Lappat und Pfarrer Benno Haug - fanden sich so viele Gläubige ein, dass die Sitzplätze nicht mehr ausreichten.

Die Menschen als Brückenbauer zwischen dem Himmel und der Erde, dieses Thema beherrschte den Festtag. Oder wie Lappat sagte: << Jetzt ist die Zeit. >> Um zu tun, was zu tun ist und zu lassen, was zu lassen ist. Es gehe um das Reich Gottes << hier und jetzt >>. Ein Reich, das nicht abgehoben, sondern mitten unter uns sei.

<< Am Reich Gottes mitgebaut >>

Nach dem Gottesdienst wurde üppig gefeiert. Mit der Stadtkapelle, bei Unmengen an selbst gebackenen Kuchen und mit << Himmelfahrtstropfen >> zum Mittagessen. Doch bleiben wir bei den Brücken. Am Nachmittag galt es, eine besonders verdiente << Brückenbauerin zwischen Gott und den Menschen >> zu verabschieden. 32 Jahre lange habe Gemeindereferentin Schwester Helga Bernhardt << am Reich Gottes mitgebaut >>, so Lappat.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Uwe Mantwill nannte sie << ideenreich und bescheiden >>, dankte für die << Begegnungen und diese Momente >>, in denen sich die streng wirkende Ordensschwester << ganz anders entpuppte >>.

<< Geh mit Gottes Segen >> sangen zum Abschied die großen und kleinen Kinder, die alle von Schwester Helga betreuten Erstkommunionen der vergangenen 32 Jahre repräsentierten. Und sie übereichten ihr zum Dank Rosen.

Viele Gruppierungen würdigten mit Einlagen und Liedern ihre Verdienste. Der Kolpingchor meinte, << Schwester Helga schafft Begeisterung >> und manches Geschenk war recht fürsorglich ausgewählt. Wie die << Wolldecke fürs ganze Leben >> vom Familiengottesdienst-Team, da man die Schwester noch nie habe schwitzen sehen.

Stadtpfarrer Lappat bedankte sich vor allem für die << treue Seelsorgearbeit >> und sah sich außerstande, die ganze Bandbreite ihrer << Reich-Gottes-Arbeit mit viel Pioniergeist >> aufzuzählen. Wie etwa den Aufbau des Wohnviertel-Dienstes. Sie sei ganz einfach << ein guter Segen >> gewesen mit << unbändiger Treue und Zuverlässigkeit >>. Auch Zweite Bürgermeisterin Irmgard Ablasser bedankte sich im Namen der Stadt für die << unermüdliche Arbeit >>, die der Bevölkerung in Erinnerung bleiben werde.

Die sichtlich bewegte Schwester Helga selbst bedankte sich für << alle Wegerfahrungen >>, bei denen sie immer gespürt habe, da << ist Gott mit im Spiel >>.

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