Gemeinderat
Jengener Gremium stimmt grundsätzlich zu ndash Auch Zweijährige dürfen im Bus mitfahren

Für lebhafte Diskussionen im Jengener Gemeinderat sorgte bei der jüngsten Sitzung eine Anfrage, ob für ein Kind ab Vollendung des zweiten Lebensjahres bereits die Möglichkeit bestehe, für die Fahrt zur Kindertagesstätte den gemeindeeigenen Schul- und Kindergartenbus zu nutzen. 'Wir haben schon sehr kleine Kinder mitgenommen', erklärte der anwesende Jengener Busfahrer Franz Kirschner. Daher müsse es aus Sicherheitsgründen eine offizielle Regelung geben. Der Rat einigte sich schließlich darauf, Kinder ab der Vollendung des zweiten Lebensjahres und einem Gewicht von zehn Kilogramm mitzunehmen.

In Ausnahmefällen, etwa bei besonders unruhigen Kleinkindern, steht es Busfahrer und -aufsicht zu, die Kleinkinder in Absprache mit Bürgermeister Franz Hauck und den Eltern aus Sicherheitsgründen künftig nicht zu befördern.

Für die Kinderkrippe liegen bisher für das kommende Kindergartenjahr neun Anmeldungen vor. Hauck empfiehlt Jengener Bürgern, möglichst bald Interesse an einen Platz zu signalisieren, da auch auswärtige Anfragen vorlägen. Weitere Themen in der Sitzung waren unter anderem:

Kiesabbau: Nur unter Vorbehalt hat der Gemeinderat Jengen den Plänen der Firma Kirschner aus Wiedergeltingen zugestimmt, Kies westlich von Jengen abzubauen. Das Unternehmen müsse den Ausbau und Unterhalt der für den Kiesabtransport benötigten Feldwege übernehmen, die in derzeitigem Zustand für die schweren Fahrzeuge nicht geeignet sind.

Außerdem empfiehlt die Gemeinde eine vollständige Wiederverfüllung der Fläche, damit keine Kraterlandschaft zurückbleibt und die Fläche nach der Rekultivierung wieder landwirtschaftlich nutzbar ist. 'Wir sind nicht glücklich über den Kiesabbau, können aber nichts dagegen tun', erklärte Bürgermeister Hauck. Bei der Fläche handle es sich um ein Vorranggebiet Kiesabbau.

Es bestehe lediglich die Möglichkeit, eine andere Firma zu beauftragen, wenn die Firma Kirschner die 'Arbeit nicht artgerecht durchführt', so Hauck. Der neue Antrag steht nicht in unmittelbarer Verbindung zu den laufenden Abbauvorhaben der Firmen Riebel und Gabriel.

Bauantrag: Das Projekt 'Artists for Kids' beantragte statt des Umbaus des ehemaligen Hofhauses in Weicht einen Abriss und kompletten Neubau. Dem stimmte der Rat ohne Gegenstimme zu. Ein Umbau hätte speziell wegen der Brandschutzvorschriften zu deutlich höheren Kosten geführt.

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