Gemeinderat
Jengener beschäftigen sich mit Kritikpunkten der Bürger

Ende des vergangenen Jahres hatte die Gemeinde Jengen in allen Ortsteilen zu den turnusgemäßen Bürgerversammlungen eingeladen und dabei auch zahlreiche Anregungen von Einwohnern erhalten. Viele der Kritikpunkte seien inzwischen bereits aus der Welt geschafft worden, erklärte Bürgermeister Franz Hauck bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Das Gremium hat sich nun auch den übrigen Vorschlägen und Einwänden angenommen. Unter anderem mit

l der B12-Auffahrt: Etliche Bürger bemängelten sowohl in Jengen wie auch in Beckstetten, die Auffahrt zur Bundesstraße 12 in Richtung Autobahn sei zu gefährlich. Nun, so Hauck, wolle man diesen Gefahrenpunkt ein wenig entschärfen. In Kürze soll dort ein Warnschild auf die fehlende Beschleunigungsspur hinweisen.

l einer Vorfahrtsregelung: Ein Mann wollte bei der Versammlung in Jengen wissen, wie die Rechtslage an der Stelle sei, an der die Straße vom Jengener Sportheim in Richtung Ummenhofen auf die Straße nach Koneberg trifft. Hauck bestätigte auch im Rat: «Wer Richtung Koneberg fährt, hat Vorfahrt.» Der andere Weg sei ein asphaltierter Feldweg und daher eine ungeordnete Straße. Nun werde man an dieser Stelle mit einem neuen Schild auf die Vorfahrtsregelung hinweisen.

l dem Hofhaus: In Weicht hatten die Bürger eine Informationsveranstaltung zur künftigen Nutzung des Hofhauses gebeten. Nun, so Hauck, habe der Verein «Artists for Kids» einen Termin dazu vorgeschlagen. Am Mittwoch, 23. März, will der Verein sich und seine Arbeit öffentlich präsentieren - noch bevor ein endgültiger Bauantrag eingereicht werde.

l der Landwirtschaft: Ebenfalls in Weicht hatte sich ein Bürger geklagt, auf vielen Feldern würde zu nahe an die Straßen geackert. Hauck präsentierte nun im Rat «Beweisfotos» und sprach eine Bitte an die Landwirte aus, nicht auf jeden Zentimeter der Ackergrenze zu bestehen. Auch Manfred Pistel vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft schloss sich dieser Bitte an. «Dadurch können auch Folgeschäden entstehen, denn der Unterbau der Straße wird auf diese Weise beschädigt», erklärte er.

l der DSL-Anbindung: In Ummenhofen war der Ruf nach einer Verbesserung der DSL-Anbindung laut geworden. «Es ist eine Lösung gemeinsam mit Waal in Sicht», sagt nun Bürgermeister Hauck. Das Problem: Da bereits eine Grundversorgung vorhanden sei, gebe es keinerlei staatliche Fördermittel.

l dem Hochwasserschutz: Bei der Versammlung in Eurishofen hatte ein Landwirt den Sinn des geplanten Hochwasserschutzdammes hinterfragt. Das Gelände sei dazu nicht geeignet, da es zu wenig Fassungsvermögen hergebe, so der Mann damals. Hauck dazu im Rat: «Letzte Woche hätten wir ihn schon wieder gebraucht. Es gibt kein vernünftiger angelegtes Geld als das für den Hochwasserschutz.»

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