Gemeinderat
Jengen legt sich auf Standort für Windkraftanlage fest

Bayernweit werden Standorte für Windkraftanlagen gesucht. Auch die Ostallgäuer Gemeinden sind aufgefordert, Stellung zu beziehen und dem Regionalen Planungsverband geeignete Flächen zu benennen. In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich nun der Gemeinderat Jengen damit. Dabei kristallisierten sich vor allem zwei Standorte heraus, die jetzt genauer untersucht werden sollen. Das Gremium sprach sich für die Fläche im Bereich des Weichter Höhenrückens aus.

Außerdem sollte der Regionalplan so gestaltet werden, dass eine Windkraftnutzung am bereits bestehenden Standort zwischen der Kreisstraße OAL 15 und Koneberg dauerhaft möglich ist.

Wie mehrfach berichtet, will der Regionale Planungsverband den Regionalplan Allgäu in Bezug auf die Nutzung von Windenergie fortschreiben.

Bei der Beteiligung am derzeitigen Verfahren handle es sich um 'eine erste informelle Anhörung, einen ersten Planungsschritt', erklärte Bürgermeister Franz Hauck. Die Suchräume seien noch recht groß ausgelegt und werden später verkleinert.

Um die vom Planungsausschuss vorgesehenen Suchräume zur Nutzung von Windenergie weiter einschränken zu können, war die Gemeinde aufgefordert, ihr bekannte mögliche Ziel- und Nutzungskonflikte der vorgeschlagenen Flächen aufzuzeigen. Der Weichter Höhenrücken wird von der Gemeine favorisiert. Zusammen mit der Fläche, die im Bereich der Gemarkung Wiedergeltingen vorgesehen ist, würde sich Raum für eine sinnvolle Windkraftnutzung ergeben.

Die Windpotenzialanalyse der ILE-Gemeinden ('Integrierte Ländliche Entwicklung') weist für diesen Bereich eine für die Gegend sehr gute Windhöffigkeit aus (etwa sechs Meter pro Sekunde).

Zudem sei eine Kombination mit dem angrenzenden Gebiet Donau/Iller möglich, so Hauck weiter.

Außerdem sollte der Regionalplan nach Wunsch der Gemeinde so gestaltet werden, dass der bereits bestehende Standort aufrechterhalten werden kann. Seit Herbst 2002 steht das Windrad auf dem Gebiet der Gemeinde Jengen. 'Wir wünschen uns eine kleine Vorrangfläche oder eine Ausnahmeregelung für spätere technische Neuerungen', sagte Hauck.

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