Gemeinderat
Inliner-Reparatur in Asch nur teilweise möglich

Eine Rundfahrt durch Asch veranstalteten die Fuchstaler Gemeinderäte zu Beginn ihrer jüngsten Sitzung. 'Machen Sie sich ein Bild vom Zustand der Straßen, in denen der Kanal repariert werden muss', meinte Bürgermeister Erwin Karg. Denn entscheiden sollen die Räte in den nächsten Monaten, in welcher Form die Sanierung erfolgen soll.

Möglich ist zumindest im Eschenweg, Molkereiweg und Gartenweg das Einziehen von 'Inlinern' in die beschädigten Kanalrohre. Dies kann so erfolgen, dass dabei die vorhandene Asphaltoberfläche der Straße nicht angegriffen wird.

Sollte man allerdings in den nächsten zehn Jahren ohnehin eine Erneuerung der Straße planen, sei das komplette Auswechseln der Rohre die wirtschaftlichere Variante. Dabei wird allerdings die Straße aufgegraben und die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass dann eine komplette Wiederherstellung erforderlich ist.

Man werde sich in diesem Fall wohl auch nicht mehr auf eine 'Billigvariante' einlassen, wie man es vor einigen Jahren in der östlichen Dorfstraße auf Wunsch der Anlieger praktiziert hatte, meinte Karg.

Die Straßenerneuerung muss weitgehend von den Grundstückseigentümern aufgebracht werden, wohingegen die Sanierung des Kanals auf die Allgemeinheit umgelegt wird.

Klar ist zumindest die Vorgehensweise für die Straßenzüge Am Anger, Blumenweg und die noch nicht neu kanalisierten Bereiche in der westlichen Dorfstraße. Der Planer habe festgestellt, dass der Kanal hier zu flach liege, sodass auf jeden Fall eine komplette Erneuerung notwendig wird, erklärte der Bürgermeister.

Im Blumenweg fließe aufgrund des fehlenden Gefälles das Abwasser so schlecht ab, dass die Anlieger sich immer wieder über die Geruchsbelästigung beschwert hatten, berichtete er außerdem. Auch hier ist allerdings noch offen, in welcher Form die Straße nach den Kanalarbeiten wiederhergestellt werden soll.

Vor der Entscheidung der Gemeinderäte muss in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt noch die Vorgehensweise bei der Abrechnung der Bereiche Am Anger und Eschenweg geklärt werden. Hier wurden einzelne Abschnitte der Straßen in der Vergangenheit bereits erstmals hergestellt, sodass die Anlieger nicht noch einmal dafür herangezogen werden.

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