Ausblick
In Fuchstal war 2011 vor allem die Energiepolitik im Fokus

Einiges erreicht habe man in den vergangenen Jahren in der Energiepolitik, freut sich Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg in seinem Rückblick. Allein im Jahr 2011 wurden an vier Standorten die Dächer mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet und in der Ascher Kiesgrube eine Freiflächenanlage installiert.

Diese Politik soll heuer fortgeführt werden, meinte der Bürgermeister in dem Gespräch mit unserer Zeitung zum Jahreswechsel. Da man die Möglichkeiten für Fotovoltaikanlagen mittlerweile ausgeschöpft habe, werden neue Bereiche erschlossen.

Sollte wider Erwarten das Gemeindegebiet im Standortgutachten für die Windkraftanlagen nicht genannt werden, müsse der Gemeinderat im Flächennutzungsplan Vorzugsflächen ausweisen, um zu verhindern, dass die Windräder 'irgendwo hingebaut werden'. Denkbar wäre für Karg auch der Bau eines kleinen Heizkraftwerkes zur Versorgung von einzelnen öffentlichen und privaten Gebäuden in einem Ortsteil.

Enttäuscht zeigte er sich über die Resonanz einer im Mitteilungsblatt gestarteten Bürgerbefragung. Nur etwa 80 Haushalte hatten dazu Auskunft erteilt, ob sie sich eine Umstellung ihrer Energieversorgung vorstellen könnten.

Schulsanierungen abgeschlossen

Endgültig abgeschlossen wurden 2011 die Sanierung der Grundschule Asch und des Mittelschulgebäudes verbunden mit dem Bau von Einrichtungen für die offene Ganztagsschule. Dies habe man vor allem dem Konjunkturpaket II zu verdanken. Aus eigenen Mitteln gestemmt hat man hingegen die Renovierung des Rathauses mit einem Aufwand von etwa 110 000 Euro.

Weiterhin gefragt sind in der Gemeinde Bauplätze. Im Frühjahr wird mit der Erschließung an der Ascher Stockstraße begonnen, sodass die Häuslebauer dort ab September in Aktion treten können. In der ersten Phase werden 25 Grundstücke ausgewiesen, die speziell für Niedrigenergiehäuser geeignet sind.

Eine Lösung wird es in diesem Jahr bei der Schaffung eines Veranstaltungsraums in Leeder geben. Nachdem der Gemeinderat beschlossen hatte, sich vom angepachteten Luitpoldsaal zu trennen, ist nun der Bau eines neuen Pfarrheims mit einem Bürgersaal im Hofgarten so gut wie sicher.

Unabhängig davon möchte der Maibaumverein seinen Almstadel erweitern, der dann vor allem der Jugend einen größeren Veranstaltungsort bieten wird.

Ernst wird es 2012 mit der Verbesserung der Internetanbindung für Leeder und Seestall. Viel Geld 'in der Erde' verschwinden wird ebenso bei der anstehenden Kanalsanierung in Asch. Hier rechnet Karg damit, dass der beauftragte Ingenieur im Februar seine Empfehlungen abgibt, ob von innen oder von außen repariert wird. Davon wird es abhängen, ob unter Umständen im Zuge der Maßnahmen ganze Straßen wiederhergestellt werden müssen.

'Jeder Hauseigentümer weiß eigentlich, wenn bei ihm der Kanal oder die Straße zum Ausbau anstehen', wundert sich Karg in diesem Zusammenhang. Trotzdem werde man bei jeder diesbezüglichen Entscheidung förmlich 'durch das ganze Dorf getrieben'.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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