Eishockey
In den Duellen gegen Lindau und Pfronten will der ESV Selbstvertrauen tanken

Für die Buchloer Pirates stehen die letzten beiden Partien der Bayernliga-Abstiegsrunde auf dem Programm. Heute Abend (20 Uhr) gastiert der EV Lindau in der Buchloer Eishalle an der Rießerseestraße. Am Sonntag um 17.30 Uhr tritt die Mannschaft von ESV-Trainer Norbert Zabel dann noch einmal in Pfronten an.

Auch mit zwei Siegen können die Freibeuter den zweiten Platz in der Gruppe A und den damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt nicht mehr erreichen. «Wir werden uns jetzt durchbeißen und auch trotz unserer Verletztenmisere nicht hängen lassen. Für uns geht es darum, im Rhythmus zu bleiben und wieder Selbstvertrauen für die schweren Entscheidungsspiele zu tanken», gibt sich Zabel kämpferisch.

Um alles oder nichts geht es dann für die Piraten am 6. und 11. März (falls nötig zudem noch am 13. März), wenn die entscheidenden Partien gegen einen der beiden Letzten der Gruppe B im Modus Best-of-three anstehen. Wer der Gegner der Freibeuter im direkten Kampf um den Abstieg sein wird, steht spätestens am Sonntagabend fest. Denn lediglich die Memminger Indians haben sich in der Gruppe B mit neun Punkten ein wenig absetzen können.

Gerettet sind die Allgäuer Nachbarn allerdings noch lange nicht, denn auch Königsbrunn und Dorfen (beide sechs Punkte) haben noch alle Möglichkeiten. Selbst die Höchstadt Alligators (drei Punkte) am Tabellenende rechnen sich noch Chancen aus, mit zwei Siegen einen der ersten beiden Plätze zu erreichen.

Klassenerhalt bereits geschafft

Der heutige Gegner der Piraten dürfte da hingegen relativ entspannt nach Buchloe reisen, denn der EV Lindau hat genauso wie Germering den sicheren Klassenerhalt bereits frühzeitig in der Tasche.

Durch den klaren 11:3-Auswärtssieg in Pfronten und die gleichzeitige Niederlage der Pirates in Germering konnten die Islanders um Torjäger Pavel Mojtek den Klassenerhalt schon während der noch laufenden Partie in Pfronten feiern und sich über ein weiteres Jahr Bayernliga-Zugehörigkeit freuen.

Ganz anders stellt sich die Situation bekanntlich bei den Buchloer Pirates dar, die ursprünglich als punktbestes Team in die Abstiegsrundenspiele gingen und nun nach drei Niederlagen in Serie den harten Gang in die direkten Play-down-Spiele antreten müssen. Fehlen wird auf jeden Fall Stürmer Peter Vrbas, der noch gesperrt ist. Neben Kapitän Bohdan Kozacka steht auch Christian Warkus am Wochenende verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Obwohl Thomas Fortney und Peter Westerkamp nach wie vor angeschlagen sind, werden die beiden Topscorer des ESV erneut auflaufen.

Inwieweit allerdings der Einsatz von Sven Curmann (Handverletzung) und Tobias Kastenmeier (Kniebeschwerden) möglich ist, soll sich erst kurz vor den Spielen entscheiden, so Abteilungsleiter Jürgen Warkus.

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