Gemeinderat
Iglinger debattieren über Alternativplatz der Hackschnitzelhalle

'Wenn wir wirklich eine Hackschnitzelhalle bauen wollen, dann brauchen wir einen Alternativstandort.' Thomas Ziegler drängte in der jüngsten Iglinger Gemeinderatssitzung darauf, neben der für die Halle vorgesehenen Fläche auf der ehemaligen Hausmülldeponie am Schorenfeld, weitere dafür mögliche Grundstücke in Betracht zu ziehen.

'Wir haben im Augenblick Grundwassertiefstand'

Grund ist, dass sich die Detailuntersuchung der Deponie zeitlich in die Länge zieht und das Landratsamt laut Zweitem Bürgermeister Günter Först eine Baugenehmigung erst erteilt, wenn diese Untersuchungen abgeschlossen sind. Erste, noch nicht bindende Ergebnisse von Wasseruntersuchungen seien am 2. August bei der Verwaltung eingegangen.

'Wir haben im Augenblick Grundwassertiefstand', so Först, 'und da können die weiter erforderlichen Wasserproben nicht entnommen werden.' Einige Räte befürchteten, dass dieser Tiefstand länger anhalten werde.

Dem Vertrag mit der GAB (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH) für die Detailuntersuchung stimmte der Gemeinderat Igling geschlossen zu.

Weiteres Thema in der jüngsten Ratssitzung war die Vergabe von Arbeiten für Grundschule und Kindergarten/Kinderkrippe Igling. Die Elektroarbeiten für Brandmeldeanlage und Sicherheitsbeleuchtung in der Grundschule verursachen Kosten in Höhe von rund 83 000 Euro.

Die dringend notwendige Erneuerung des Fußbodens in den Werkräumen der Schule belaufen sich auf 9200 Euro. Beides genehmigte und vergab der Gemeinderat Igling in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Das Gleiche gilt für die Vergabe der Fensterarbeiten beim An- und Umbau Kindergarten/Kinderkrippe. Das Gremium entschied sich für den Einbau von Fenstern mit Kunststoffrahmen zum Preis laut Angebot in Höhe von 15 400 Euro.

Der Vorschlag seitens der Verwaltung, dem Zweiten Bürgermeister Günter Först eine Ermächtigung für dringliche Auftragsvergaben (Innenputz, Außenputz, Estricharbeiten) bezüglich der Kinderkrippe zu erteilen, verursachte zunächst ein paar Diskussionen am Ratstisch.

Peter Blattner erklärte, Ausschreibungen sollten fristgerecht gemacht werden und empfahl, diesbezüglich mit dem Architekten zu reden. Der Planer sei einfach zu langsam, betonte auch Peter Heiland. Bei einer Gegenstimme sprach der Gemeinderat dem Zweiten Bürgermeister eine Ermächtigung aus.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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