Comenius-Grundschule
Haltebereich für Busse wird an die Ostseite der Comenius-Grundschule verlegt

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Drängeleien, Geschubse, Mutproben, Beinahe-Unfälle. Seit fast 30 Jahren gibt es in unregelmäßigen Abständen Beschwerden und Diskussionen über die Zustände an den Bushaltestellen an der Adolf-Müller-Straße vor der Comenius-Grundschule.

Jetzt scheint eine Lösung des Problems in greifbarer Nähe zu sein. Um die Wartesituation an der Busvorfahrt, auch im Hinblick auf die zu erwartenden Fahrschüler aus den künftigen Gymnasiumsklassen, zu verbessern, beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung, den Haltebereich einer Buslinie an die Ostgrenze des Schulgebäudes, Richtung Nachbaranwesen, zu verlegen.

Der Verbindungsweg zum Innenhof an der Ostseite der Schule soll zur Wartezone für die Kinder werden. Dieser Bereich wird laut Beschluss als Fußweg ausgewiesen und durch Verkehrszeichen gekennzeichnet. Dort müssen künftig Fahrradfahrer absteigen und ihre Räder schieben. Vorteil: Es gibt einen eigenen Ausgang an der Ostseite, der sogar überdacht ist, sodass sich die Schüler unterstellen können. Die anderen beiden Haltestellen bleiben vor dem westlichen Teil des Gebäudes.

Bürgermeister Josef Schweinberger erklärte dem Gremium, dass aufgrund der zahlreichen Beschwerden eine Stellungnahme vom Planungsbüro Modus Consult eingeholt wurde.

Das Fachbüro habe daraufhin als kurzfristig zu realisierende Maßnahme vorgeschlagen, den Haltebereich in östlicher Richtung zu verlängern und auf die mehr als 2,50 Meter breiten Gehwegbereiche zu verlagern. Von sogenannten Drängelgittern riet das Büro Modus Consult ab, da dadurch die Gefahr bestünde, dass Kinder zwischen Bus und Gitter eingequetscht werden.

Keine Möglichkeit sah Schweinberger, den Parkplatz an der Gennach zur Bushaltestelle umzufunktionieren. Dieses Gelände werde von Besuchern der Turnhallen, des Freibads, des Seniorenheims, des Krankenhauses und der Schulen genutzt - und müsse als Parkplatz erhalten bleiben.

Vor der Abstimmung diskutierte das Gremium zum Teil kontrovers über Details. Das Gesamtkonzept wurde von allen begrüßt. Mehrere Stadträte meinten, dass die Sperrung des Verbindungsweges für alle Fahrzeuge übertrieben sei.

Genutzt werde der Bereich als Wartezone nur an Schultagen und in einem sehr engen Zeitfenster nach Unterrichtsende. Bürgermeister Schweinberger erklärte, dass sich die Stadt rechtlich absichern müsse. Welche Schilder aufgestellt werden und ob man die Sperrung zeitlich befristen kann, müsse mit den zuständigen Behörden geklärt werden.

Auch eine Einbahnstraßenregelung für die Adolf-Müller-Straße wurde angesprochen, aber nicht vertieft. Man wolle erst einmal die Situation nach der Verlegung der Bushaltestelle beobachten. Dritter Bürgermeister Manfred Beck (SPD) freute sich über die recht einfache Lösung des komplexen Problems und fragte: << Warum wurde das eigentlich nicht schon lange so umgesetzt? >>

Es handle sich nicht um ein Platz-, sondern ein Verhaltensproblem, meinte Herbert Barthelmes (CSU). Die Idee der Verlegung einer Bushaltestelle sei von ihm gekommen und vom Planungsbüro aufgegriffen worden: << Ich freue mich, dass mein Vorschlag von allen Fraktionen so gut angenommen wird. >>

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