Stadtrat
Grundsatzbeschluss für Solaranlagen bleibt

Überarbeitet und entsprechend geändert hat der Stadtrat die «Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen der Stadt Buchloe». «Wir haben viel Zeit investiert, um auch ja niemanden zu vergessen», machte Bürgermeister Josef Schweinberger in der jüngsten Stadtratssitzung deutlich.

Laut Geschäftsstellenleiter Arthur Salger betreffen die Änderungen vor allem drei Punkte:

lEhrungen werden künftig nicht mehr öffentlich bekannt gemacht.

lAuch Berufssportler dürfen künftig ausgezeichnet werden, auf Sachgeschenke wird verzichtet.

lTrainer und Betreuer werden in Zukunft Sportlern gleich gestellt. Das heißt, auch sie können ausgezeichnet werden.

Selbes gilt auch für die aktiven Führungskräfte von Hilfsorganisationen wie etwa der Feuerwehr oder des Roten Kreuzes. Sie können ebenso für ihr Engagement geehrt werden. «Das Ganze ist ein sehr sensibles Thema», sagte Bürgermeister Schweinberger, «doch ich denke, wir haben nun eine praktikable Lösung gefunden, die klare Richtlinien vorgibt».

Im Frühjahr (der genaue Termin steht noch nicht fest) findet heuer die Sportlerehrung statt. Beim Neujahrsempfang 2012 werden dann wieder Persönlichkeiten, die sich im Ehrenamt verdient gemacht haben, ausgezeichnet.

Weitere Themen in der Stadtratssitzung waren:

Freiflächenfotovoltaik: An einem Grundsatzbeschluss vom Mai 2009 hält der Buchloer Stadtrat fest. Demnach soll es auch in Zukunft nicht gestattet werden, Freiflächen-Fotovoltaikanlagen im Außenbereich zu errichten.

Ein Ulmer Unternehmen wollte eine Gesetzesänderung nutzen und entlang der Autobahn 96 und der Bahnlinie Richtung Augsburg entsprechende Anlagen bauen. «Solange genügend Dachflächen zur Verfügung stehen, sehen wir keine Erfordernis», meinte Herbert Barthelmes (CSU).

Auch Josef Rid (FWV) stimmte dem zu und verwies auf den Grundsatzbeschluss. Und Rudolf Grieb (UBI) meinte: «Auf den Dächern macht die Technik sicherlich Sinn, doch man sollte nicht krampfhaft Flächen zur Verfügung stellen.»

Neuer Kommandant: Markus Strodel wurde vom Stadtrat als neuer stellvertretender Kommandant der Lindenberger Feuerwehr bestätigt. Er erfülle sämtliche Voraussetzungen und habe die entsprechenden Lehrgänge bereits absolviert, hieß es.

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