Krankenhaus
Gespräche mit Nachfolger von Chefarzt Dr. Stefan Härtel laufen

'Buchloe muss sich keine Sorgen machen, plötzlich ohne Chefarzt in der Chirurgie dazustehen', betont die Pressesprecherin der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Roswitha Martin-Wiedemann. Wie berichtet, verlässt Chefarzt Dr. Stefan Härtel das Krankenhaus St. Josef. Er soll ab Februar 2012 die Leitung des neuen ambulanten Operationszentrums in Marktoberdorf übernehmen. Dies ist eine der Auswirkungen der Umstrukturierungen innerhalb des Klinikverbundes.

'Keine Schwächung der Klinik'

'Bereits jetzt stehen wir in intensiven Verhandlungen mit einem möglichen Nachfolger, unterzeichnet ist aber noch nichts', so Martin-Wiedemann. Sie betont, auf den scheidenden Dr. Härtel folge erneut ein Mediziner, der als Chirurg und Chefarzt am Krankenhaus St. Josef arbeiten wird. Die Klinik werde somit nicht geschwächt.

Verbund kam auf Dr. Härtel zu

Die Pressesprecherin geht davon aus, dass es bei der Nachfolgeregelung mit Härtel einen 'fließenden Übergang' geben wird. Derzeit stehe der 1. Februar als Wechseltermin im Kalender. Der Klinikverbund sei auf den Buchloer Chirurgen zugegangen, 'weil er etabliert und bekannt ist. Außerdem deckt er ein breites Spektrum ab', so Martin-Wiedemann.

Derzeit drei Chefärzte

Im Buchloer Krankenhaus gibt es derzeit drei Chefarzt-Posten: Neben Dr. Härtel arbeiten dort der Internist Dr. Peter Meyer sowie der Anästhesist Dr. Rudolf Wörmann. Dieser repräsentiert als Ärztlicher Direktor das Buchloer Krankenhaus.

Dr. Stefan Härtel selbst stand gestern für eine Stellungnahme bezüglich seines Wechsels nach Marktoberdorf nicht zur Verfügung.

Zertifizierung im Visier

Seit geraumer Zeit laufen an St. Josef 'intensive Vorbereitungen für die Zertifizierung zum Darmzentrum', sagt die Pressesprecherin. Wie berichtet, soll Buchloe dabei 'Kooperationspartner' der Klinik in Kaufbeuren werden. Die Durchführung der Zertifizierung sei noch für dieses Jahr geplant.

'Wir schaffen damit ein weiteres Qualitätsmerkmal und bieten besonders im Bereich der Darmerkrankungen eine hervorragende Behandlungsqualität', versichert Martin-Wiedemann. Unter anderem werde dies durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Abteilungen sichergestellt.

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