Haushalt
Fuchstaler Etat ist fast zehn Millionen Euro hoch

Es wurde intensiv beraten und diskutiert – jetzt ist der Haushalt der Gemeinde Fuchstal unter Dach und Fach. Einstimmig hat der Gemeinderat das Zahlenwerk verabschiedet. Der Etat sieht nicht nur zahlreiche Investitionen, sondern auch eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,6 Millionen Euro vor.

'Wir kommen eigentlich auch ohne über die Runden. Aber beim jetzigen Zinssatz ist es günstiger, wenn man die Rücklagen nicht angreift', betonte Kämmerer Gerhard Schmid. Konkret bedeutet das, dass man für die Rücklagen derzeit mehr Zinsen bekommt, als man für Kredite bezahlen muss.

Zuvor hatte Bürgermeister Erwin Karg von einem soliden Haushalt gesprochen, der bereits vom Finanzausschuss einstimmig beschlossen worden war. 'Die Einnahmen sind nicht utopisch. Ich gehe davon aus, dass es eher mehr werden.'

Trotzdem stehen heuer einige große Maßnahmen an. Das größte Projekt ist der Neubau des Pfarrsaals in Leeder. 'Das wird uns etwa 950 000 Euro kosten', so Karg. Der Rathauschef betont aber auch, dass für das alte Pfarrheim noch Geld in die Gemeindekasse kommt.

Etwa die Hälfte dieses Betrags wird das neue Fahrzeug für die Feuerwehr in Leeder kosten. Dazu wird das Baugebiet Stockstraße in Asch erschlossen. Geld gibt die Gemeinde Fuchstal auch für Grundstückskäufe, den Ausbau des Sportheimes in Leeder und die Erweiterung des Almstadels aus.

Schnelles Internet soll im Herbst kommen

Und auch der Breitbandausbau steht in diesem Jahr auf der Ausgabenseite. Ursprünglich war die Maßnahme schon für 2011 vorgesehen. 'Das Ganze hat sich verzögert. Ende September/Anfang Oktober wollen wir aber angeschlossen sein', hofft der Bürgermeister. Profitieren werden davon die Menschen in Seestall und Leeder. 'In Asch sind wir bereits super versorgt.'

Abfinanziert wird heuer auch noch die neue Fotovoltaikanlage, die die Gemeinde schon im vergangenen Jahr bei der Kiesgrube gebaut hat.

Läuft alles optimal, dann könnte die Gemeinde Fuchstal schon im nächsten Jahr schuldenfrei sein. Allerdings zeigt sich Erwin Karg noch vorsichtig. 'Da müssen wir mal schauen, ob nicht noch ein großer Brocken dazu kommt.

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