Bürgerversammlung
Franz Hauck dankt engagierten Ehrenamtlichen in Beckstetten

Bei der Bürgerversammlung im voll besetzten Nebenraum des Gasthauses Adler ging Bürgermeister Franz Hauck detailliert auf die Zahlen der Gemeinde Jengen ein. Besonders erfreulich sei, dass wieder keine Darlehensaufnahme nötig sei und der Schuldenstand deutlich sinke. 'Dies ist ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger in Beckstetten und der Gemeinde nicht möglich', so Hauck.

Helmut Schweiger und Johann Immerz seien zwei Beispiele von vielen. Er hob beide hervor, da sie auf Vorschlag aus der Bevölkerung die Ehrenamtskarte des Landkreises Ostallgäu erhalten haben.

Der Bürgermeister berichtete, dass vor Kurzem der Zaun am Pfarrweg erneuert und am Kindergarten ein neuer Gartenzaun angebracht wurde. Zudem wurde die Verrohrung des Grabens an der Schlingener Straße vorgenommen.

Hauck bedankte sich bei allen, die Gemeindegrund mähen und pflegen oder sich in Vereinen engagieren. Siegfried Riedle lobte er für die Erneuerung des 'Bänkles' auf dem Berg nach Schlingen. 'Dieser Ausblick auf die Stauseen ist einmalig'. so Hauck, der erst bei der Bürgerversammlung erfuhr, wer die Arbeit dafür übernommen hatte.

Ein Erfolg war laut Hauck auch die Reparatur der Feldwege mit dem Verdichter. Bei der Verfüllung der Löcher sei meist ein paar Tage später das Loch wieder da gewesen. Wichtig wäre nur, den Rand beim nächsten Mal abzuhobeln, damit das Wasser besser weg kann, regte ein Bürger an.

Ein großes Ärgernis stellt laut Bürgermeister in Beckstetten immer wieder der Glascontainer dar. Dort werde illegal Müll entsorgt. Wenn einem Bürger etwas auffällt, soll er sich an die Gemeinde oder die Polizei wenden. 'Es wurde schon einmal ein empfindliches Bußgeld an zwei Bürger aus Wiedergeltingen verhängt, die Müll illegal am Container entsorgt hatten.'

Ebenfalls ärgert Hauck, dass die Bahnunterführung am Feldweg nach Ketterschwang immer noch nicht ohne Wasser ist. Dort hänge derzeit alles bei der Bahn, da ein Schacht gesetzt und dabei auf Leitungen geachtet werden müsse, jedoch 'dauert die Auskunft der Bahn schon recht lange'.

Einige Bäume, die weit auf die Straße hängen, der Schacht am Kirchenparkplatz und die Frostschäden der Schlingener Straße monierten einige Bürger.

Ein weiteres Thema war die Kindertagesstätte. Der Bürgermeister erklärte nochmals die Entscheidung des Gemeinderates, die Kinderkrippe in Weinhausen zu installieren. Da dort nun nur noch eine Kindergartengruppe Platz habe, werde der Standort in Beckstetten stärker genutzt werden. Die Planungen der Kita in Beckstetten, Umbaumaßnahmen bezüglich des Brandschutzes durchzuführen, wurden mit dem positiven Votum des Gemeinderates unterstützt.

Ein großes Problem stelle dabei allerdings der Denkmalschutz dar, der doch mit den Auflagen die meisten günstigen Modelle blockiere.

Einige Bürger fragten nach dem Kiesabbau in der Gemeinde, da sie eine zu starke Ausbeutung in der noch vorhandenen Fläche in Beckstetten befürchten. Die Gemeinde hat derzeit Kiesgruben in Beckstetten und Eurishofen. 'Ein Abbau soll aber weiterhin nur in kleinem Stil für die gemeindeeigenen Bürger zugelassen sein, da die noch auszubeutenden Mengen begrenzt sind', erklärte Hauck.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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