Behindertenarbeit
Finanzielle Lage des Vereins Haus Schatzinsel in Dillishausen scheint sich zu bessern

Teilweise sehr emotional geführte Diskussionen prägten den Beginn der Mitgliederversammlung des Vereins Haus Schatzinsel in Dillishausen. Einer der Gründe war offenbar, dass nur Mitgliedern der Zutritt zur Versammlung erlaubt war.

Aufgrund negativer Vorkommnisse bei früheren Versammlungen sah sich der Vorstand gezwungen, diese Maßnahme zu ergreifen, hieß es. Auf zufriedenstellende Antworten bezüglich der Aufnahmepraktiken von potenziellen Mitgliedern seitens des Vereins wartete manch anwesendes Mitglied jedoch vergeblich.

Wie berichtet, wurden Personen, die gerne Mitglied im Verein geworden wären, in der Vergangenheit mehrmals ohne Angabe von Gründen seitens des Vorstands abgelehnt; andere wiederum wurden nach Auskunft von Mitgliedern aufgenommen, obwohl sie nur wenig oder nichts mit der Einrichtung für behinderte Menschen zu tun hätten.

Sachlichkeit bestimmte jedoch den weiteren Verlauf die Versammlung am Samstagnachmittag. Wirtschaftsprüfer Gerhard Winkler legte ausführlich dar, wie es in den Jahren 2012 und 2013 zur finanziellen Schieflage im Haus Schatzinsel kommen konnte. Die fehlende Vollbelegung der Wohnheimplätze gepaart mit einer deutlichen Steigerung der Betriebskosten seien unter anderem die Gründe gewesen. 'Die alten Leistungspauschalen können nicht zur aktuellen Kostensituation passen', sagte Winkler.

Es müsse daher dem Verein gelingen, mit dem Bezirk Schwaben auf 'vernünftige Leistungspauschalen' zu kommen, damit sich das Haus trägt. Winkler weiter: 'Dies ist der kritische Punkt.' Für manche der rund 40 anwesenden Vereinsmitglieder war das umfangreiche Zahlenwerk etwas schwer verdaulich. Kassenprüfer Johann Popfinger legte dem Vorstand in seinem ausführlichen Bericht nahe, sich im Nachhinein das Einverständnis der Mitglieder für eine Darlehensaufnahme aus dem Jahr 2010 zur Deckung der Mehrkosten des Erweiterungsbaus geben zu lassen. Dieser Tagesordnungspunkt wurde vom Vorstand vorgezogen und bei zehn Gegenstimmen von den Mitgliedern genehmigt.

Welche weiteren Themen besprochen wurden erfahren Sie in der Buchloer Zeitung vom 16.12.2014 (Seite 29).

Die Buchloer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Tobias Klöck aus Kempten

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