Bauarbeiten
Eishalle im Landsberger Sportzentrum wird demnächst modernisiert

Anfang April rücken Handwerker und Arbeiter im Landsberger Sportzentrum am Hungerbachweg an, um die auf insgesamt 3,27 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Eissporthalle in Angriff nehmen. Ende August, so lautet der ehrgeizige Zeitplan, sollte dann alles fertiggestellt sein. Der Parkplatz südlich der Halle steht wegen der Arbeiten in den kommenden Monaten nur eingeschränkt zur Verfügung.

Schon seit einigen Tagen sind immer wieder Handwerker in der betagten Halle am Hungerbachweg unterwegs, begutachten Kabinentrakt, Deckenkonstruktion, elektrische Leitungen, Licht- und Tonanlage und alles, was einer dringenden Erneuerung bedarf. «Das sind die Vorbesichtigungen, die schon parallel zum laufenden Betrieb gemacht werden können», erklärt Ulla Höß vom städtischen Bauamt.

Die Maßnahmen beschreibt Ulla Höß wie folgt: Zunächst müsse der Brandschutz erneuert werden. Das bedeute konkret den Einbau von Türen, einer Brandmeldeanlage, Rauch-Wärme-Abzug-Öffnungen im Hallendach und Fluchttüren aus den Umkleidekabinen. Auch die Technik der Eissporthalle bedarf einer Ertüchtigung. So werden die Umkleidekabinen durch eine neue Lüftungsanlage versorgt, Verkabelung, Beleuchtung und andere elektronische Einbauten kommen hinzu.

Die Lautsprecheranlage wird durch eine neue «elektroakustische Anlage» ersetzt.

Neue Heizungsanlage

Die Sanitäreinrichtungen stehen ebenso auf der Erneuerungsliste wie die gesamte Heizungsanlage. Zusammen mit einer energetischen (Dämmung, Fassade, Dach, neue Fenster und Türen) und einer Sanierung der Oberflächen (Fliesen, Böden) stehen in der kommenden Saison moderne und den Standards entsprechende Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. Die Fassade der Halle wird ausgebessert, gestrichen und Sonnenschutzfolien aufgebracht. In der Halle wird eine Low-E-Decke (Low-Emissivity-Decke) eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Folie, die aus einem mit Aluminium bedampften Gewebe besteht, das einen sehr geringen Emissionsgrad besitzt. Die Wärmestrahlung vom Dach auf die Eisfläche wird minimiert und damit die zur Eisbereitung nötige Energie reduziert.

Für jeweils 18000 Euro werden zwei neue Kioske im Halleninnenbereich entstehen.

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