Jahresabschluss
Ein «Programm der Menschlichkeit»

Das Jahr geruhsam ausklingen lassen, bei Kaffee und Kuchen Weihnachtslieder singen und auch andere beschenken: Das ist Tradition bei der Buchloer Arbeiterwohlfahrt (AWO). Im gut besuchten Kolpingsaal dankte Vorsitzender Norbert Engel allen Ehrenamtlichen, die sich für die Begegnungsstätte am Heideweg engagieren - und auch den vielen Stammgästen und Gruppen, die mittlerweile einen «Sieben-Tage-Betrieb» entstehen ließen.

«Kleine» Geschenke hatte er natürlich auch wieder zu verteilen. 400 Euro gingen an die Pfarrei Mariä Himmelfahrt für die Kirchenrenovierung und weitere 400 Euro an den Kinderhort der Comenius-Grundschule. Bei der AWO stünden nicht nur die Senioren, sondern auch die Kinder auf dem Plan, so Engel. Man unterstütze heuer auch mit 200 Euro den Fonds «KiMut» des Kreisverbandes Kaufbeuren, mit dessen Hilfe «Kinder in Armut» unterstützt werden, beispielsweise in Form von Musikunterricht oder Übernahme der Kosten für Klassenfahrten.

Bezüglich der Spende an die Kirche meinte Stadtpfarrer Reinhold Lappat: «Sagen Sie nicht klein, sie ist groß». Denn alles sei groß, was aus Liebe geschehe. Lappat, der auch seinen verhinderten evangelischen Amtskollegen Christian Fait vertrat, machte sich Gedanken «in den Advent hinein».

Wie Gott solle man es machen: «Werde Mensch», werden wie ein Kind, spielen lernen, Tränen vergießen, immer wieder verzeihen und sich verzeihen lassen. Die AWO selbst nannte er ein «Programm der Menschlichkeit». Als Vertreter der Stadt ging Stadtrat Helmut Jambor auf die Wichtigkeit der von der AWO getragenen Begegnungsstätte «für alle Menschen» ein. Man sei froh darum, dass es so etwas gibt, auch unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit. Und man sehe: «Ja, hier wird was getan.»

Die Leiterin des Kinderhortes an der Comenius-Grundschule, Dorothea Geiger, will von der Spende ein neues Kettcar anschaffen. Und sie erinnerte sich an eine frühere Spende der AWO, mit deren Hilfe der Verbleib eines Kindes im Hort gesichert werden konnte. Seinen «Quali» habe es heute geschafft und könne nun seinen weiteren Lebensweg alleine bewältigen.

Vorstandsmitglied Peter Hack trug Texte aus dem Kalender «Der andere Advent» vor und musikalisch unterhielt die Buchloer Stubenmusik.

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